Weit weg und ganz nah

Jojo Moyes: "Weit weg und ganz nah"

6. Juli 2014|2 Minutes

„Weit weg und ganz nah“ ist der neue und emotional ergreifende Roman der internationalen Bestseller-Autorin Jojo Moyes und für uns der schönste Liebesroman des Sommers.

Moyes erzählt darin die Geschichte der alleinerziehenden Mutter Jess Thomas, die mit zwei Jobs versucht, sich selbst und ihre beiden Kinder über Wasser zu halten. Doch das Geld reicht hinten und vorne nicht. Ihr Tochter Tanzie ist ein wahres Mathe-Genie. Die einzige Chance, um sie auf eine Privatschule zu schicken und ihr damit die Bildung zu ermöglichen, die sie sich wünscht, ist, dass Tanzie bei der Mathe-Olympiade mitmacht und dort das Preisgeld gewinnt.

Auf den Weg dorthin wird die Familie allerdings von der Polizei herausgewunken. Ein nicht funktionierender Scheinwerfer und keine Versicherung stoppen die Weiterfahrt.

Doch bald darauf hält ein Auto an. Der Fahrer ist ausgerechnet der Besitzer eines der Ferienhäuser, die Jess putzt und er zeigt Herz und nimmt die kleine Familie mit. Und damit beginnt die Reise – hoffentlich auch in ein besseres Leben…

Unverhoffte Begegnungen

In “Weit weg und ganz nah” schildert Jojo Moyes, wie eine zufällige Begegnung mit einem Fremden das Leben der Hauptfigur Jess und ihrer Familie verändern kann. Als sie aufgrund eines kaputten Scheinwerfers und fehlender Versicherung gestoppt werden, bietet der unerwartete Samariter, ein Kunde von Jess’ Putzjob, ihnen eine Mitfahrgelegenheit an. Diese Geste der Freundlichkeit ist der Beginn einer unvorhersehbaren Reise, die nicht nur räumliche Distanzen überwindet, sondern auch die zwischen den Herzen.

Hoffnung auf ein neues Kapitel

Die Reise, die Jess und ihre Kinder zusammen mit ihrem unerwarteten Helfer antreten, symbolisiert die Hoffnung auf ein besseres Leben und die Möglichkeit, trotz Widrigkeiten voranzukommen. “Weit weg und ganz nah” ist eine Geschichte über die Kraft der Menschlichkeit, die Fähigkeit, in den dunkelsten Zeiten Hilfe zu finden, und die unerwarteten Wege, die das Schicksal einschlagen kann, um uns zu einem glücklicheren Ort zu führen.

Verlag: rororo
Erscheinungsdatum: 23.05.2014
512 Seiten


Zoes Vierundzwanzig-Stunden-Zauber

Dana Reinhardt: „Zoes Vierundzwanzig-Stunden-Zauber“

2. Juli 2014|1 Minutes

Unnötige Rechtsschreibfehler in der Deutsch-Klassenarbeit, nicht erledigte Hausaufgaben oder der vergessene Geburtstag der besten Freundin. Fehler passieren zwar, aber am liebsten würde man sie direkt wieder ungeschehen machen.

Sicher jedes Kind hat sich in so einer Situation schon einmal gewünscht, die Zeit zurückdrehen zu können, um den doofen Fehler zu beheben.

Und die 10-jährige Zoe aus Dana Reinhardts Jugendroman „Zoes Vierundzwanzig-Stunden-Zauber“ bekommt nun genau diese Möglichkeit!

Darum geht´s:

Zoe hat’s echt nicht leicht: Ihre Mutter nervt, Oliver, ihr kleiner Bruder, kann eine ziemliche Kröte sein, und jetzt hat sie auch noch in Gegenwart ihres heimlichen Schwarms – gepupst. Grund genug, mal so richtig auszurasten. Und dazu geht Zoe am liebsten auf den Dachboden, da kann man herrlich auf dem Boden rumhopsen, bis man sich besser fühlt.
Nur diesmal kracht Zoe plötzlich durch die Bodendielen und fällt und fällt und landet auf den Dachbodendielen! Nur – wie sich rausstellt – genau 24 Stunden zuvor. Wenn das nicht genial ist!

Denn mit diesem Trick kann sie alles Mögliche ungeschehen machen: peinliche Momente, blöde Missverständnisse und vermasselte Prüfungen. Aber ihr größtes Ziel ist: die Trennung ihrer Eltern rückgängig zu machen. Und mit ein bisschen Zauberei …

Ab 10 Jahren
Gebundenes Buch, Pappband, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
Erscheinungstermin: 28. Juli 2014


Für jetzt und immer und danach

Laurie Frankel: „Für jetzt und immer und danach“

2. Juli 2014|2 Minutes

Wir schreiben das 21. Jahrhundert – eine Zeit, die von Schnelllebigkeit und stetigen technologischen Weiterentwicklungen geprägt ist. Das Internet ist kaum mehr aus unserem Alltag wegzudenken.
Doch unsere Zeit birgt auch seine Schattenseiten: neue Technologien beginnen uns zu überfordern und die Grenzen zwischen physischer Realität und Cyber-Simulationen scheinen immer mehr verschwimmen.

Unter diesem Hintergrund beschreibt die Autorin Laurie Frankel in „Für jetzt und immer und danach“ die Geschichte von der Suche nach Liebe und Glück in eben dieser technologisch überforderten Welt. Der Roman bietet jede Menge Stoff zum Nachdenken, verpackt in einer leicht zu lesenden Liebesgeschichte.

Darum geht´s:

Mithilfe eines Computers hat Sam seine Traumfrau Meredith gefunden. Als deren Oma Livvie stirbt, versucht er sie zu trösten: Er lässt seinen Rechner aus alten E-Mails eine neue Nachricht generieren, wie die Oma sie geschrieben haben könnte. Meredith ist begeistert! Sie will weiter mit ihrer virtuellen Livvie kommunizieren. Doch damit beginnen die Probleme. Und auch die tiefe Liebe zwischen Sam und Meredith steht bald vor einer großen Prüfung…

Digitale Trauerbewältigung

In “Für jetzt und immer und danach” veranschaulicht Laurie Frankel, wie moderne Technologien in die intimsten Bereiche unseres Lebens eindringen können, wie in die Trauerbewältigung. Die Idee, eine verstorbene Person durch künstlich generierte Nachrichten “wiederzubeleben”, öffnet eine Diskussion über die ethischen Grenzen der Technologie. Dieses Vorgehen bietet zunächst Trost, führt jedoch bald zu komplexen emotionalen Verwicklungen, die die Charaktere vor schwierige Entscheidungen stellen.

Liebe in der Technologieära

Die Beziehung zwischen Sam und Meredith wird auf eine harte Probe gestellt, als die digitale Welt mit ihrer realen Welt kollidiert. Frankels Roman beleuchtet, wie die Flucht in eine digitale Realität kurzfristig Lösungen bieten kann, langfristig jedoch die Grundlagen menschlicher Beziehungen untergräbt. “Für jetzt und immer und danach” wirft somit ein Licht auf die Herausforderungen der Liebe und Kommunikation in einer Zeit, in der digitale Hilfsmittel sowohl verbinden als auch trennen können.

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten
Verlag: Heyne
Erscheinungstermin: 12. Mai 2014


Alison Mercer: „Und dann, eines Tages“

Alison Mercer: „Und dann, eines Tages“

2. Juli 2014|2 Minutes

„Und dann, eines Tages“ erzählt die Geschichte von Anna Jones und ihrer ersten große Liebe. Es ist eine Reise in die Vergangenheit, die zeigt, was passiert, wenn man die Kontrolle über sein Leben verliert…

Darum geht´s:

Eines Tages flieht Anna Jones vor dem Regen in eine Londoner Buchhandlung – und steht plötzlich vor Victor, ihrer ersten großen Liebe. Siebzehn Jahre sind seit der Trennung vergangen, und doch konnte sie Victor nie vergessen. Diese zufällige Begegnung ist dazu bestimmt, Annas Leben zu verändern. Doch erst muss sie bereit sein, sich der Geschichte ihres gebrochenen Herzens zu stellen.

Unerwartetes Wiedersehen

In “Und dann, eines Tages” erlebt Anna Jones ein unerwartetes Wiedersehen mit Victor, ihrer ersten großen Liebe, in einer Londoner Buchhandlung. Dieser Moment führt Anna auf eine emotionale Reise in die Vergangenheit, konfrontiert sie mit ungelösten Gefühlen und der Frage, was in ihrem Leben hätte anders laufen können. Mercer erzählt geschickt, wie Vergangenheit und Gegenwart sich vermischen und Anna dazu zwingen, sich ihren tiefsten Ängsten zu stellen.

Konfrontation mit der Vergangenheit

Die zufällige Begegnung mit Victor zwingt Anna, sich der Geschichte ihres gebrochenen Herzens zu stellen und die Kontrolle über ihr Leben zurückzugewinnen. “Und dann, eines Tages” ist eine ergreifende Geschichte über Liebe, Verlust und die Möglichkeit der Heilung. Alison Mercer fängt die Komplexität menschlicher Beziehungen ein und zeigt, dass die Konfrontation mit der Vergangenheit der erste Schritt zur Überwindung von Herzschmerz sein kann.

Verlag: Diana
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten
Erscheinungstermin: 9. Juni 2014


Die Gartensaison ist eröffnet

Buchtipp

9. März 2014|4 Minutes

Passend zum meteorologischen Frühling am ersten März meint es das Wetter aktuell gut mit uns: so bahnt sich die Sonne immer mehr ihren Weg durch kleine Schleierwölkchen und die Temperaturen steigen tagsüber auch wieder bis in den zweistelligen Bereich. Kein Wunder also, dass es uns nun bei diesem frühlinghaften Wetter auch wieder mehr raus in die Natur zieht: ob zum gemütlichen Einkaufsbummel mit Freunden, einem Zoobesuch mit der Familie oder einem romantischen Spaziergang mit dem Liebsten.

Doch nicht nur wir fühlen uns in der Natur jetzt wieder wohler! Auch in der Pflanzenwelt ist aktuell einiges in Bewegung: die ersten Frühblüher zeigen so bereits ihre blühende Pracht und auch die in den Winterschlaf gebetteten Kübelpflanzen fordern jetzt eine besondere Pflege ein.

Die Gartensaison ist damit also offiziell für dieses Jahr eröffnet.

Ob zur Pflege des großflächigen Gartens, der Bepflanzung eines kleinen Balkons oder zur Nutzung des Angebauten – unsere TOP-Bücher rund ums Gärtnern möchten wir deshalb jetzt hier vorstellen:

Alex Mitchell: „Gartenglück in der Stadt“

Die meisten Menschen, die in der Stadt leben, besitzen keinen großflächigen Garten, ja oft noch nicht einmal einen Balkon, auf dem sie Blumen oder auch Gemüse pflanzen und züchten können. Deshalb ist hier etwas mehr Kreativität gefordert.

Dieses Buch gibt allen, die in der Stadt gärtnern wollen, praktischen Rat und viele gute Tipps, wie sie Gemüse, Obst, Kräuter und Blumen auf kleinen und ungewöhnlichen Flächen anbauen und sich sowohl an ihrer Ernte als auch an einer lebens- und liebenswerten Umgebung freuen können.

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Liesel Malm: „Die Kräuter-Liesel“

Die Autorin Liesel Malm hat als Kind schon von ihrer Großmutter das Kräuterwissen erlernt. Und nach einer schweren Krebserkrankung hat sie sich ganz auf Kräuter und gesunde Lebensweise verlegt, Fachseminare besucht und zahlreiche Bücher studiert.

Dieses angeeignete Wissen möchte sie in ihrem Ratgeber „Die Kräuter-Liesel“ nun mit ihren Lesern teilen.

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Gayla Trail: „Gärtnern geht überall!“

Ob auf dem Balkon, einem Flachdach oder in einem Kasten auf der Fensterbank – um Gemüse, Käuter oder Obst zu ziehen, benötigt man nicht viel Platz.

Wie man Tomaten, Erdbeeren, Thymian & Co. auf wenig Fläche richtig anbaut und die Pflanzen dann pflegt, verrät Gayla Trail, Gründerin einer der erfolgreichsten Gartencommunities, in ihrem Ratgeber „Gärtnern geht überall!“

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Andrea Ballschuh, Elmar Mai: „Gärtnern ist mein Yoga, Gummistiefel meine Pumps“

TV-Moderatorin Andrea Ballschuh ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Durch diese Arbeit entspannt sie so sehr wie andere beim Yoga. Doch das Gartenjahr steckt voller Kniffe und Tricks, wie Pflanzen sich noch wohler fühlen.

Gemeinsam mit dem erfahrenen TV-Gartenprofi Elmar Mai klärt sie die Geheimnisse der guten Gartenpflege.

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Gabriela Nedoma: „Grüne Kosmetik: Bio-Pflege aus Küche und Garten“

Endlich ist es soweit: der kleine eigene Garten wird gehegt und gepflegt und die angebauten Pflanzen und Kräuter stehen kurz vor der Ernte! Die Vorfreude auf leckere frische Speisen aus eigenem Anbau steigt ins Unermessliche. Doch nicht nur der Magen, sondern auch die Haut freut sich auf biologische Produkte – und zwar in Form von Naturkosmetik.

Gabriela Nedoma beschreibt in ihrem Ratgeber deshalb, wie man diese Kosmetik ganz einfach aus den zu Hause zur Verfügung stehenden Nahrungsmitteln herstellen kann.

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Grüne Kosmetik: Bio-Pflege aus Küche und Garten

Gabriela Nedoma: "Grüne Kosmetik: Bio-Pflege aus Küche und Garten"

9. März 2014|3 Minutes

Bio-Lebensmittel werden vor allem bei jungen Menschen immer beliebter. Eine aktuelle Studie des Bundesverbraucherministeriums ergab so, dass inzwischen 23 Prozent der unter 30-Jährigen häufig Produkte aus ökologischem Anbau kaufen. Besonders beliebt sind dabei Obs und Gemüse vom Bio-Bauern neben an.

Für alle die, die künstliche Stoffe in ihrer Ernährung meiden und lieber auf frische Lebensmittel zurückgreifen, sollte nun auch die natürliche Hautpflege der nächste logische Schritt sein.

Denn nicht nur unser Magen, sondern auch die Haut freut sich auf biologische Produkte – und zwar in Form von Naturkosmetik. So ist allseits bekannt, dass unter anderem Erdbeeren die Haut straffen, Gurken ihr Feuchtigkeit spenden und Molke diese reinigt.
Natürlich hat sich auch die Industrie von diesen Wirkstoffen aus der Natur Gebrauch gemacht und viele in der Drogerie erhältlichen Pflegeprodukte wie Cremes und Shampoos werben bereits damit, dass sie Dank der Inhaltsstoffe von Honig und Mandelmilch die Haut geschmeidig weich, oder mithilfe von Granatapfel und Rooibos die Haare seidig glänzend machen.

Doch warum fertig kaufen, wenn man die Zutaten für eine wirkungsvollere Pflege doch bereits direkt zu Hause hat? So genügt beispielsweise bereits ein Teelöffel Joghurt, um das Gesicht zu reinigen: der Joghurt ersetzt damit Make-Up-Entferner, Gesichtsreiniger, Tonikum, Gesichtswasser und Hautcreme in einem.

Durch dieses simple Lebensmittel lassen sich so Zeit, Geld und weitere Hautpflegeschritte sparen.

Die Autorin Gabriela Nedoma möchte in ihrem Ratgeber „Grüne Kosmetik: Bio-Pflege aus Küche und Garten“ den Lesern deshalb zeigen, mit welchen Zutaten gute Kosmetik schnell und günstig selbst hergestellt werden kann.

Alles ist 100 % naturbelassen, schnell gezaubert und so rein, dass es gekostet werden kann. Eine gesunde Frischzellenkur aus der Natur wie ein Biss in einen frischen Apfel! Kosmetik, die von Natur aus wirkt 130 Rezepte von Kopf bis Fuß, viele vegan Cremes, Salben, Haut-Smoothies, Deodorants, Shampoos, Zahnpflege, Epilation, Sonnenschutz, Baby-Pflege u.v.m. für alle Hauttypen und die ganze Familie geeignet leicht erhältliche Zutaten in Lebensmittelqualität schnelle und einfache Zubereitung in der Küche Schritt-für-Schritt-Anleitungen

Zur Autorin:
Gabriela Nedoma ist Kräuterpädagogin und beschäftigt sich mit Natur, Wildpflanzen und historischer Naturheilkunde. Sie hält Naturseminare und engagiert sich für ökologische Lebensweisen. In Rumänien geboren, fließt Pflanzenwissen aus ihrer Heimat in ihre Arbeit mit ein. Derzeit studiert sie Philologie an der Universität Wien.

Broschiert: 256 Seiten
Verlag: Freya


Haya Molcho: "Balagan!"

Haya Molcho: "Balagan!"

19. Februar 2014|2 Minutes

Vom 20. bis 21. Mai 2014 schauen wir gespannt nach Peking, wenn dann wieder die Besten der Besten mit dem renommierten „Gourmand World Cookbook Award“ ausgezeichnet werden. Und besonders fest drücken wir dabei Haya Molcho die Daumen, die sich mit ihrem Kochbuch „“Balagan!“ für die Kategorie „Bestes Arabisches Kochbuch 2013 international“ qualifizieren konnte.

Denn „Balagan!“ – zu deutsch etwa „Sympathisches Chaos“ – verbreitet Lust auf orientalische Küche und ist mehr als nur ein Kochbuch. In dem Buch erzählt Haya Molcho in einzigartigen Bildern und Geschichten von sieben Tagen gelebtem „Balagan“: sie hat mit verschiedenen Generationen eine Woche gekocht, gelacht, das Leben gefeiert.

In ihren Rezepten verbindet sie die orientalische Küche mit europäischen Einflüssen, sie inspiriert zu frischen Kombinationen und eröffnet damit neue Genusshorizonte.

Haya Molcho wurde in Tel Aviv geboren, ist in Bremen aufgewachsen und aktuell wohnhaft in Wien. Sie ist verwurzelt mit den großen Küchen dieser Welt. Ih Leben und kulinarisches Schaffen sind geprägt von zahlreichen Reisen und ihren engen Verbindungen zu fremden Ländern.

Kulinarische Reise mit Haya Molcho

Haya Molchos “Balagan!” ist mehr als nur ein Kochbuch; es ist eine Einladung zu einer kulinarischen Reise, die die Leser durch Geschichten und Rezepte in die Welt der orientalischen Küche entführt. Mit ihrer einzigartigen Fähigkeit, traditionelle orientalische Gerichte mit einem europäischen Touch zu kombinieren, inspiriert Molcho zu kreativen Geschmackserlebnissen und feiert dabei das Zusammensein und das gemeinsame Kochen.

Vielfältige Genusshorizonte

Durch “Balagan!” öffnet Haya Molcho die Tür zu neuen Genusshorizonten und zeigt, wie vielfältig und lebendig die orientalische Küche sein kann. Ihre Rezepte sind eine Hommage an die Vielfalt der Aromen und die Freude am Experimentieren in der Küche. Molchos persönliche Geschichten und die lebendigen Bilder im Buch machen “Balagan!” zu einem Werk, das sowohl den Gaumen als auch das Herz berührt.

Broschiert: 192 Seiten
Verlag: Südwest Verlag


„12 Years a Slave“ bei den British Academy Film Awards ausgezeichnet

Buchtipp

18. Februar 2014|2 Minutes

Am vergangenen Sonntag (16.02.2014) wurden in London wieder die BAFTA-Awards verliehen, die bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die Oscar-Verleihung in knapp 14 Tagen gegeben haben.

Denn der Favorit “12 Years a Slave” (immerhin für neun Oscars nominiert) wurde dabei als bester Film ausgezeichnet. Das britisch-amerikanische Sklavendrama, welches von Brad Pitt produziert wurde, erzählt die Geschichte eines freien Mannes, der entführt und versklavt wird.

Doch ebenso erwähnenswert wie der Film ist natürlich das Buch zur Geschichte, das am 17. Februar 2014 im Piper Verlag erschienen ist:

Solomon Northup lebte als freier Bürger, bis er von Sklavenhändlern verschleppt und an einen Plantagenbesitzer in Louisiana verkauft wurde. Zwölf Jahre erlitt er grausamste Gefangenschaft, bevor er seine Freiheit zurückgewann und zu seiner Familie heimkehrte. Seine Memoiren von 1853 sind nicht nur wertvolles historisches Testament, sondern auch berührendes Zeugnis eines mutigen und unnachgiebigen Mannes. John Ridleys Drehbuch basiert auf seinem wahren Bericht.

Ein Kampf um Freiheit und Würde

Solomon Northups beeindruckende Geschichte in “12 Years a Slave” ist ein tief berührendes Zeugnis des menschlichen Überlebenswillens unter extremsten Bedingungen. Sein unermüdlicher Kampf gegen die Entmenschlichung durch die Sklaverei und seine endliche Rückkehr in die Freiheit sind ein kraftvolles Beispiel für Mut und Entschlossenheit. Northups Memoiren bieten nicht nur einen Einblick in die dunkle Seite der amerikanischen Geschichte, sondern sind auch eine Inspiration für den unerschütterlichen Glauben an Gerechtigkeit und Menschlichkeit.

Historisches Zeugnis und aktuelle Relevanz

Die Memoiren von Solomon Northup, festgehalten in “12 Years a Slave”, sind mehr als nur ein historisches Dokument. Sie werfen ein Schlaglicht auf die Schrecken der Sklaverei und ihre tiefgreifenden Auswirkungen auf das Leben unzähliger Menschen. Die Geschichte Northups, obwohl sie im 19. Jahrhundert spielt, besitzt eine erschreckende Aktualität in ihrer Darstellung von Ungerechtigkeit und der Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes. Sie erinnert uns daran, dass die Geschichte lehrreich ist und wir bestrebt sein müssen, ihre Fehler nicht zu wiederholen.


Himmler privat - Briefe eines Massenmörders

Katrin Himmler, Michael Wildt: „Himmler privat - Briefe eines Massenmörders“

18. Februar 2014|3 Minutes

Heinrich Himmler ist in die Geschichte als grausamer SS-Reichsführer und unerbittlicher Massenmörder eingegangen. Er was Antisemit ebenso wie Menschenverächter. Doch nun, beinahe 70 Jahre nach den Gräueltaten des NS-Regimes, sind 200 persönliche Briefe von Heinrich Himmler aufgetaucht, die ihn als Ehemann und Vater zeigen. Doch auch dabei wird deutlich, wie stark Strenge und Brutalität sein Privatleben bestimmt haben…

Zwei US-Soldaten sollen die Briefe 1945 aus seinem Privathaus mitgenommen haben, wovon ein Teil lange Zeit verschollen blieb. Doch nun wurden sie im Besitz des israelischen Holocaust-Überlebenden Chaim Rosenthal gefunden, von Historikern auf ihre Echtheit geprüft und schließlich veröffentlicht.

 

Zusammenfassung:

Als Heinrich Himmler und Marga Siegroth sich 1927 kennenlernen, ist die Zuneigung gegenseitig. Das Paar ist sich einig in seinem Antisemitismus wie in seinem Traum vom Landleben. Himmler, als Funktionär der NSDAP häufig »mit dem Chef« Hitler auf Reisen, rät seinem »Liebchen« aus der Ferne, den »Holunder als Mus einzumachen«; Marga berichtet ihrem Mann stolz, dass ihr Haus »Treffpunkt aller Nationalsozialisten« sei. Während Himmler nach 1933 zum mächtigsten Mann hinter Hitler aufsteigt und als Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei die »Endlösung der Judenfrage« organisiert, schickt er seiner »kleinen Frau«, die für das Rote Kreuz durch das besetzte Polen reist (»der unbeschreibliche Dreck«) »liebe Gedanken zum Muttertag«, brüstet sich mit der vielen »Arbeit« und legt Fotos von seinen Reisen zu den SS-Einsatzgruppen und Waffen-SS-Einheiten bei.

Die Harmlosigkeit der Briefe ist nur scheinbar, hinter der kleinbürgerlichen Fassade werden die Gewalt und der Mangel an Empathie sichtbar, die auch das Privatleben der Himmlers prägten.

Einblick in das Private

Die Veröffentlichung der persönlichen Briefe Heinrich Himmlers gibt einen seltenen Einblick in das Privatleben einer der berüchtigtsten Figuren des NS-Regimes. Diese Korrespondenz zeigt Himmler in seiner Rolle als Ehemann und Vater, offenbart jedoch auch, wie eng verwoben seine familiären Beziehungen mit seinen ideologischen Überzeugungen und Handlungen waren.

Zwischen Alltäglichkeit und Ideologie

Die scheinbare Alltäglichkeit der Briefe Himmlers an seine Familie steht in starkem Kontrast zu den Gräueltaten, die er als Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei verantwortete. Die Korrespondenz offenbart eine verstörende Normalität, hinter der sich die Brutalität und der Mangel an Empathie des NS-Regimes verbergen.


Arne Dahl: "Neid"

Arne Dahl: "Neid"

18. Februar 2014|2 Minutes

Der schwedische Schriftsteller Arne Dahl ist bekannt für seine spannenden und clever konstruierten Krimiromane. Allein in Deutschland verkauften sich seine zehn Krimis um die Stockholmer A-Gruppe mehr als eine Million Mal. Aber auch die neue Reihe um die europäische Spezialeinheit Opcop konnte an die vorangegangenen Erfolge anknüpfen.

Und im Februar 2014 ist mit „Neid“ bereits der dritte Band hierzu erschienen, in dem diesmal Menschenhandel und das tödliche Geschäft mit der Energie tragende Rollen spielen…

Und darum geht´s:
Die Hitze des Sommers lähmt ganz Europa. Und während das Opcop-Team die Hintermänner eines internationalen Menschenhandelsrings observiert, begegnet Paul Hjelm bei einem Galadiner der attraktiven Französin Marianne Baillard. Sie bittet ihn um Hilfe in einem blutigen Kriminalfall von europäischer Tragweite: Einem Professor wird auf offener Straße die Kehle durchgeschnitten, und ein blinder Bettler flieht mit den sensiblen Daten, die sich auf dem Smartphone des Professors befinden. Paul Hjelm sieht keine andere Möglichkeit, als all seine Prinzipien über Bord zu werfen.

Und deshalb kann ihm nur sein alter Freund Gunnar Nyberg, der sich längst auf eine griechische Insel zurückgezogen hat, bei seinem Plan behilflich sein…

Globale Verstrickungen

In “Neid” entführt Arne Dahl die Leser in eine Welt der internationalen Kriminalität, die durch Menschenhandel und dunkle Geschäfte mit Energie gekennzeichnet ist. Die Geschichte spielt vor dem Hintergrund einer Hitzewelle, die ganz Europa lähmt, und verwebt die persönlichen Schicksale der Charaktere mit globalen Verbrechen. Dahl meistert es, die Spannung aufrechtzuerhalten und den Leser mit unerwarteten Wendungen zu überraschen.

Moralische Dilemmata

Die Charaktere, insbesondere Paul Hjelm, stehen vor schwerwiegenden moralischen Entscheidungen, als sie mit einem komplexen Fall konfrontiert werden. Die Begegnung mit Marianne Baillard und der blutige Kriminalfall zwingen Hjelm dazu, seine Prinzipien zu überdenken und unkonventionelle Wege zu gehen. “Neid” ist nicht nur ein Krimi, sondern auch eine tiefgründige Auseinandersetzung mit den moralischen Grauzonen, die bei der Verfolgung von Gerechtigkeit oft durchschritten werden müssen.


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