Momente für die Ewigkeit schriftlich festgehalten
Reisen sind grundsätzlich immer schöne Momente, die mit besonderen Erlebnissen verbunden sind. Sicher hast du dir auf Reisen deshalb auch schon einmal gewünscht, die Zeit anzuhalten, um den Moment für immer festhalten zu können. Wie wir nun aber alle wissen, ist das leider nicht möglich. Und aufgrund der schnelllebigen Zeit, in der wir leben, geraten diese Momente dann doch schneller, als uns lieb ist, wieder in Vergessenheit oder verschwimmen mit anderen Erlebnissen.
Reisetagebuch: Papier vs. Technik
Wir können unsere Erlebnisse aber vor der Vergessenheit schützen! Und zwar, in dem wir sie in einem Reisetagebuch festhalten. Klingt in Zeiten von Smartphones und Tablets altmodisch? Ist es aber nicht! Natürlich könnten wir dank der Technik all unsere gesammelten Erfahrungen auch in einer App niederschreiben. Doch Hand auf´s Herz: hast du das schon einmal gemacht? Sicher nicht – obwohl du vermutlich auch dein Smartphone nahezu rund um die Uhr griffbereit hättest.
Und dafür gibt es viele gute Gründe. Zum einen können viele ihre Gedanken und Gefühle noch immer handschriftlich besser zum Ausdruck bringen, als sie schnöde in ein Gerät einzutippen. Das Schreiben eines Reisetagebuches bringt so seinen eigenen Charme und eine gewisse Romantik mit. Außerdem lassen sich Tagebücher aus Papier besser individualisieren und personalisieren. Es kann mit verschiedenen Stiften geschrieben und gemalt werden. Außerdem können Fotos oder andere Andenken wie Eintrittskarten und Belege eingeklebt werden. Und, ein weiterer großer Vorteil ist: man kann wann immer man möchte, etwas in das Tagebuch reinschreiben und benötigt dazu keinen Strom und erst recht gar keine Internetverbindung.
Stell dir außerdem den Moment vor, wenn du von deiner Reise zurückkehrst und du gemeinsam mit Freunden und der Familie das Tagebuch durchblättern kannst und ihnen dabei von den Erlebnissen berichten kannst.
Reisetagebücher in Papierform gibt es in verschiedenen Aufmachungen und diversen Designs. Sie können so in der Wohnung sogar zu einem echten Blickfang werden oder sich in deinem Bücherregal neben deinen Lieblingsschmökern einreihen.
Die Reisetagebücher von Theodor Fontane
Die Reisetagebücher von Theodor Fontane geben Einblicke in seine Lebens- und Arbeitsgewohnheiten. Die Persönlichkeit des Autors, auch seine politischen Ansichten werden hier so unmittelbar deutlich wie sonst selten in seinen Werken und weichen manches Mal in aufschlussreicher Weise von seinen publizierten Texten ab. In zahlreichen amüsanten Szenen und Formulierungen aber wird der Leser den bekannten unvergleichlichen Fontane-Ton wiederfinden.
Erstmals veröffentlicht werden die Aufzeichnungen aus Böhmen, Schlesien und Frankreich. Weitere Reisen unternahm Fontane nach Schleswig¬Holstein und Dänemark, ins Rheinland, nach Thüringen, Franken sowie nach Italien. Die zahlreichen Faksimiles seiner größtenteils unveröffentlichten Skizzen veranschaulichen eindrucksvoll die lebendige Gestalt der Notizbücher.
Afrikanische Literatur: Geschichten so magisch wie der Kontinent selbst
franzi
Der Gedanke an Afrika – dem schwarzen Kontinent – weckt in vielen von uns Sehnsüchte. Denn mit seiner einzigartigen Landschaft wirkt er nahezu magisch und anziehend auf uns. So assoziieren wir mit Afrika in erster Linie unendliche Weiten, Wüsten, Steppen, und große und gefährliche Tiere wie Löwen, Elefanten und Giraffen. Afrika ist aber auch geprägt von Bürgerkriegen, dem Kampf um Gleichstellung, innerer Zerrissenheit, Frieden und der Hoffnung auf Veränderung.
All diese schönen, aber auch negativen Aspekte spiegeln sich in der afrikanischen Literatur wider. Ebenso vielseitig wie der Kontinent selbst ist die Literatur, die er hervorbringt. So nehmen uns die Autoren mit auf traumhafte Reisen durch die afrikanische Idylle und zeigen uns das unberührte Leben der Eingeborenenstämme. Sie zeigen uns aber auch, was es bedeutet, wenn Krieg und Rassismus den Alltag bestimmen.
Adichies Roman „Die Hälfte der Sonne“ kann gut als Weltklassiker eingestuft werden und handelt von Liebe und Verrat, Rassismus und Loyalität und das Leben im zerstörerischen Alltag des Krieges.
Alles zerfällt von Chinua Achebe
Chinua Achebe wurde 1930 in Nigeria als Sohn eines Katechisten aus dem Stamm der Igbo geboren. 1958 erschien sein erster Roman „Alles zerfällt“, der zu den wichtigsten Büchern des zwanzigsten Jahrhunderts zählt.
Omotosos Roman erzählt die Geschichte vonHortensia und Marion und wie sich aus gegenseitiger Abneigung zwischen ihnen im hohen Alter eine besondere Freundschaft entwickelt.
„Wüstenblume“ ist die faszinierende wahre Geschichte eines somalischen Mädchens, das als Kind durch die Hölle ging und später als internationales Top-Model Karriere machte. Es ist die Geschichte einer Befreiung, die Mut macht, für seine Träume zu kämpfen.
In ihrem ersten Roman erzählt Corinne Hofmann die Geschichte ihres vierjährigen Aufenthalts in Kenia bei den Massai.
Die Hälfte der Sonne
Chimamanda Ngozi Adichie: "Die Hälfte der Sonne"

Adichies Roman „Die Hälfte der Sonne“ kann gut als Weltklassiker eingestuft werden und handelt von Liebe und Verrat, Rassismus und Loyalität und das Leben im zerstörerischen Alltag des Krieges.
Zum Inhalt:
Der Roman handelt von dem Dorfjungen Ugwu, der in den Sechzigerjahren in Nigeria als Houseboy zu Odenigbo, einem linksintellektuellen Professor, kommt und bei ihm lesen und schreiben lernt. Als Odenigbos neue Liebe Olanna ihr privilegiertes Leben in Lagos verlässt, um mit ihm zu leben, wachsen die drei schnell zu einer kleinen Familie zusammen.
Richard, ein englischer Journalist, der in Nigeria Inspiration für sein erstes Buchprojekt sucht, verliebt sich in Olannas ungleiche Schwester Kainene, die die Geschäfte der reichen, aber auch korrupten Familie leitet. Sie alle durchleben durch ihre je eigenen Kämpfe und Erfolge, doch teilen gemeinsam die große Hoffnung auf ein unabhängiges Biafra, das 1967 im Osten Nigerias, wo die Mehrheit der Igbo-Bevölkerung lebt, ausgerufen wird.
Nur drei Jahre später versinkt das Land in einem blutigen Bürgerkrieg, der Olanna, Kainene und ihre Liebsten brutal aus ihren Leben reißt und alles Dagewesene ausradiert.
„Chimamanda Adichie ist eine neue Autorin, die mit der Gabe der alten Geschichtenerzähler gesegnet ist.“ Chinua Achebe
Tiefgreifende Charakterentwicklung
Adichies Roman zeichnet sich durch seine nuancierte Darstellung der Charaktere aus, die im Laufe der Geschichte eine tiefgreifende Entwicklung durchlaufen. Ugwu, Olanna und die anderen Figuren werden mit ihren Hoffnungen, Träumen und den Herausforderungen des Krieges konfrontiert, was zu signifikanten Veränderungen in ihren Perspektiven und Beziehungen führt.
Historischer und kultureller Kontext
“Die Hälfte der Sonne” vermittelt ein lebhaftes Bild des historischen und kulturellen Kontextes Nigerias während des Biafra-Krieges. Adichie gelingt es, die Komplexität der politischen und sozialen Verhältnisse einzufangen und den Lesenden ein tiefes Verständnis für die Ereignisse und ihre Auswirkungen auf das individuelle und kollektive Schicksal der Charaktere zu vermitteln.
Taschenbuch: 640 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 3
Erscheinungsdatum: 28. Juli 2016
Alles zerfällt
Chinua Achebe: "Alles zerfällt"
Chinua Achebe wurde 1930 in Nigeria als Sohn eines Katechisten aus dem Stamm der Igbo geboren. 1958 erschien sein erster Roman „Alles zerfällt“, der zu den wichtigsten Büchern des zwanzigsten Jahrhunderts zählt.
„Alles zerfällt“ begründete die moderne afrikanische Literatur und prägte die Weltliteratur.
Chinua Achebe erzählt von Verrat und Rache, von Leidenschaften, die keine Ruhe finden, und von Sehnsüchten, die keine Zukunft haben. Okonkwo, stark und jähzornig, stößt sich an den strengen Stammesregeln und zerbricht an dem Regime der britischen Kolonialherren.
In seinem Meisterwerk beschreibt Achebe den Konflikt einer archaischen Kultur in einer Sprache, die rituell-sprichwörtlich, dokumentarisch und wunderbar poetisch ist: Mit diesem Roman erhielt der Kontinent eine Stimme.
Kultureller Wandel und Identität
Achebe veranschaulicht in “Alles zerfällt” die tiefgreifenden Auswirkungen des Kolonialismus auf die traditionellen Lebensweisen der Igbo-Gemeinschaft. Die Einführung fremder Werte und Glaubenssysteme durch die britischen Kolonialherren führt zu einem kulturellen Wandel, der das soziale Gefüge und die Identität der Igbo nachhaltig erschüttert.
Okonkwos persönlicher Kampf
Der Protagonist Okonkwo verkörpert den inneren Konflikt zwischen der Bewahrung traditioneller Werte und der Anpassung an die neuen kolonialen Einflüsse. Sein persönlicher Kampf und sein letztendliches Scheitern symbolisieren das größere Drama des Zusammenstoßes zweier Kulturen und die Suche nach Identität in einer sich verändernden Welt.
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: S. FISCHER; Auflage: 2
Erscheinungsdatum: 5. April 2012
Die Frau nebenan
Yewande Omotoso: "Die Frau nebenan"
Omotosos Roman erzählt die Geschichte von Hortensia und Marion und wie sich aus gegenseitiger Abneigung zwischen ihnen im hohen Alter eine besondere Freundschaft entwickelt:
Hortensia und Marion sind Nachbarinnen. Eine ist schwarz, eine weiß. Beide blicken auf beeindruckende Karrieren zurück. Beide sind seit kurzem Witwe. Ihre gegenseitige Abneigung pflegen sie mit so viel Eifer, dass man ihnen die achtzig Jahre nicht anmerkt. Aber was wissen sie wirklich voneinander?
Als Marions Haus durch einen Baufehler unbewohnbar wird, muss sie vorübergehend zu Hortensia ziehen. Das zwingt die Frauen zu unwillkommener Nähe. Bald tauschen sie gemeinsame Erinnerungen aus. Sie haben beide harte Verluste und Ungerechtigkeiten erfahren. Mit dem Mut zur Wahrheit und der Kraft der neu gewonnenen Freundschaft stellen sie sich den großen Fragen im Leben.
Konfrontation und Wandel
In “Die Frau nebenan” von Yewande Omotoso entwickelt sich zwischen Hortensia und Marion eine unerwartete Dynamik, als sie gezwungen sind, ihre Vorurteile und festgefahrenen Ansichten zu überdenken. Ihre anfängliche Feindseligkeit verwandelt sich langsam, als sie beginnen, die tiefen Wunden und gemeinsamen Schmerzen des anderen zu erkennen und zu verstehen.
Dieser Prozess führt zu einer überraschenden Wandlung ihrer Beziehung, die zeigt, wie Verständnis und Mitgefühl selbst die härtesten Barrieren durchbrechen können.
Neue Perspektiven und Versöhnung
Während Hortensia und Marion ihre gemeinsame Zeit verbringen, beginnen sie, einander in einem neuen Licht zu sehen. Ihre Gespräche und die geteilten stillen Momente führen zu einer schrittweisen Versöhnung, die die Kraft der Freundschaft und Menschlichkeit über gesellschaftliche Trennlinien hinweg betont.
Omotosos Erzählung illustriert eindrucksvoll, wie die Anerkennung der Menschlichkeit im anderen zu einer tiefen und heilenden Verbindung führen kann, die weit über oberflächliche Unterschiede hinausgeht.
„Yewande Omotoso bietet aufregende neue Einsichten. Das ästhetische und politische Engagement in ihrem Roman ist sichtbar in dem tiefen Mitgefühl, das sie ihren Heldinnen entgegenbringt. Obwohl sie deren Ansichten, Verfehlungen und heimliche Sehnsüchte kompromisslos offenlegt, erzählt sie in ihrer wunderschönen, fast heiteren Sprache von dem Recht auf einen individuellen Lebensentwurf unabhängig von Herkunft und Hautfarbe.“ Chris Abani, Autor von „Graceland“
„Yewande Omotoso erinnert an Nadine Gordimer. Sie untersucht die Geographie der Nähe, die die großen Kräfteverhältnisse im Kleinen abbildet.“ Times Literary Supplement
„Voller Charme und verspielter Energie – und doch lauert die Geschichte der Kolonialherrschaft und der Sklaverei im Hintergrund.“ Herald Scotland
Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 3.
Erscheinungsdatum: 11. Mai 2018
Wüstenblume
Waris Dirie: "Wüstenblume"
„Wüstenblume“ ist die faszinierende wahre Geschichte eines somalischen Mädchens, das als Kind durch die Hölle ging und später als internationales Top-Model Karriere machte. Es ist die Geschichte einer Befreiung, die Mut macht, für seine Träume zu kämpfen.
Vom Nomadenleben in der somalischen Wüste auf die teuersten Designer-Laufstege der Welt – ein Traum. Und ein Alptraum, denn Waris Dirie wurde im Alter von fünf Jahren Opfer eines grausamen Rituals: Sie wurde beschnitten. Im Alter von 13 Jahren flüchtet sie vor der Zwangsverheiratung mit einem Mann, der ihr Großvater hätte sein können. In London wird sie schließlich als Model entdeckt – der Beginn einer märchenhaften Karriere.
In „Wüstenblume“ erzählt sie ihre Geschichte. Heute kämpft Waris Dirie mit ihrer Desert Flower Foundation gegen die Genitalverstümmelung, der heute noch täglich 600 Mädchen zum Opfer fallen sowie für die Rechte der afrikanischen Frauen.
Kampf gegen Unterdrückung
Waris Dirie erzählt in “Wüstenblume” eindrucksvoll von ihrer Flucht aus traditionellen Zwängen und ihrer Selbstbefreiung. Ihre Geschichte ist ein inspirierendes Beispiel für den Mut, sich gegen Unterdrückung zu wehren und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Diries Erfahrungen beleuchten die tief verwurzelten kulturellen Praktiken, die Frauen und Mädchen in vielen Teilen der Welt einschränken.
Einsatz für Frauenrechte
Nach ihrer erfolgreichen Karriere nutzt Waris Dirie ihre Bekanntheit, um auf das Thema weibliche Genitalverstümmelung aufmerksam zu machen und sich für die Rechte von Frauen einzusetzen. Ihre Desert Flower Foundation ist ein Zeugnis ihres unermüdlichen Engagements und ihrer Hoffnung, zukünftigen Generationen von Mädchen ein Leben in Würde und ohne Gewalt zu ermöglichen.
Taschenbuch: 392 Seiten
Verlag: Knaur TB
Erscheinungsdatum: 3. September 2018
Die weiße Massai
Corinne Hofmann: "Die weiße Massai"
In ihrem ersten Roman erzählt Corinne Hofmann die Geschichte ihres vierjährigen Aufenthalts in Kenia bei den Massai.
Auf einer Urlaubsreise begegnet sie dem Massai-Krieger Lketinga und verliebt sich auf den ersten Blick in ihn. Sie beschließt, mit ihm ihr weiteres Leben verbringen zu wollen. Deshalb verlässt Hofmann ihren Lebensgefährten, zieht in den kenianischen Busch zu den Massai und heiratet Lketinga.
Mit der Geburt der gemeinsamen Tochter Napirai scheint das Glück der beiden perfekt. Doch es folgen abenteuerliche Jahre, Jahre der Liebe, aber auch des Verzichts und wachsender Probleme: Die Verständigung ist schwierig, die Ernährung ungewohnt, das Rollenverständnis völlig anders.
Kulturelle Herausforderungen und Anpassung
Hofmanns Leben bei den Massai ist geprägt von tiefgreifenden kulturellen Unterschieden, die ihre Anpassungsfähigkeit auf die Probe stellen. Die Autorin beschreibt eindrücklich, wie sie versucht, Bräuche und Traditionen der Massai zu verstehen und zu respektieren, während sie gleichzeitig mit ihren eigenen westlichen Werten und Normen ringt.
Diese kulturelle Kluft führt zu Konflikten und Missverständnissen, die Hofmanns Beziehung zu Lketinga und ihrer neuen Gemeinschaft belasten. Trotz ihrer Bemühungen, eine Brücke zwischen zwei Welten zu schlagen, stößt sie immer wieder an Grenzen, die sowohl von der Massai-Gesellschaft als auch von ihren eigenen inneren Überzeugungen gesetzt werden.
Rückkehr und Reflexion
Schließlich entscheidet sich Hofmann, mit ihrer Tochter Napirai nach Europa zurückzukehren. Diese Entscheidung ist geprägt von gemischten Gefühlen des Scheiterns und der Erleichterung. In der Reflexion ihrer Erlebnisse verarbeitet sie die tiefen emotionalen Bindungen, die sie zu Lketinga und dem Leben bei den Massai aufgebaut hat, und die schmerzhaften Einsichten über die Unüberbrückbarkeit mancher kultureller und persönlicher Differenzen.
Hofmanns Rückkehr markiert nicht nur das Ende eines außergewöhnlichen Lebensabschnitts, sondern auch den Beginn einer neuen Phase der Selbstfindung und des Verständnisses für die Komplexität interkultureller Beziehungen.
Taschenbuch: 462 Seiten
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2000
J.K. Rowling
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Biografie
Joanne K. Rowling (geb. 1965 in Yate, South Gloucestershire) ist die britische Autorin, die mit den „Harry Potter“-Romanen eine der bekanntesten Fantasiewelten der modernen Literatur erschaffen hat. Ihre Bücher wurden zu internationalen Bestsellern, in über 80 Sprachen übersetzt und mehrfach verfilmt.
Nach dem Studium der Romanistik und Altphilologie arbeitete Rowling in verschiedenen Büroberufen – Tätigkeiten, die sie später als „schlechteste Sekretärin aller Zeiten“ beschrieb. Der kreative Funke kam jedoch früh: Auf einer Zugfahrt von Manchester nach London im Jahr 1990 entstand die Idee zur Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei. Schon damals sah sie Figuren und Handlung klar vor sich – der Grundstein für eine siebenteilige Reihe war gelegt.
Die folgenden Jahre waren geprägt von persönlichen Herausforderungen: Nach einem Aufenthalt in Portugal – wo sie als Lehrerin arbeitete, ihre Tochter zur Welt brachte und sich später scheiden ließ – kehrte Rowling nach Großbritannien zurück. Sie lebte in Edinburgh, teilweise von Sozialhilfe, und schrieb in Cafés, während ihre Tochter schlief.
1995 schloss sie das Manuskript von „Harry Potter and the Philosopher’s Stone“ ab. Viele Verlage lehnten ab, bis Bloomsbury zusagte. Am 26. Juni 1997 erschien die erste Auflage – 500 Exemplare. Was folgen sollte, war eine weltweite literarische Revolution.
Nur drei Tage nach der US-Rechteversteigerung erhielt Rowling bereits ein hohes Honorar; der Erfolg katapultierte sie aus finanzieller Unsicherheit in internationale Bekanntheit. Ihr Vertrag sah vor, dass sie 80 % der gezahlten Summe erhielt – ein seltener Vorteil für eine damals unbekannte Autorin.
2001 heiratete Rowling den Arzt Neil Murray, mit dem sie zwei weitere Kinder bekam. Die Familie lebt in Edinburgh.
„Harry, bedaure nicht die Toten. Bedaure die Lebenden, und besonders diejenigen, die ohne Liebe leben.“
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes
Literarischer Stil
J. K. Rowlings Schreiben ist geprägt von:
- Fantastischem Weltenbau: komplexe, glaubwürdige, liebevoll ausgestaltete Universen
- Klaren moralischen Themen: Freundschaft, Mut, Gerechtigkeit, Identität
- Charaktertiefe: Figuren, die wachsen, scheitern, sich finden und verändern
- Humor & Wärme: trotz düsterer Themen stets von Menschlichkeit durchzogen
- Mythologischen Bezügen: Anleihen aus Folklore, Klassik und europäischer Sagenwelt
Ihr Stil verbindet Lesbarkeit mit vielschichtiger Symbolik – ein Grund, warum die Reihe Generationen erreicht.
Hauptwerke

1997–2007
Harry Potter
Die Geschichte eines jungen Zauberers, der zu einer der bekanntesten Figuren der Weltliteratur wurde.

2016
Fantastische Tierwesen (Drehbücher & Begleitwerke)
Erweiterungen des Zaubereruniversums und Einblicke in magische Kreaturen.
Literarisches Erbe
J. K. Rowlings Einfluss auf die moderne Literatur ist kaum zu überschätzen. Mit der „Harry Potter“-Reihe hat sie nicht nur eine der erfolgreichsten Buchserien der Welt geschaffen, sondern auch das Leseverhalten einer ganzen Generation geprägt. Millionen Kinder und Erwachsene fanden durch ihre Geschichten den Weg zurück zu Büchern – ein kultureller Effekt, der bis heute nachwirkt.
Ihr Werk hat gezeigt, dass Fantasy gleichzeitig zugänglich, tiefgründig und gesellschaftlich relevant sein kann. Rowling verband klassische Motive aus Mythologie und Folklore mit aktuellen Themen wie Identität, Freundschaft, Macht, Vorurteil und moralischem Mut. Dadurch wurde die Reihe zu einem globalen Bezugspunkt für Coming-of-Age-Erzählungen.
Auch die Popkultur wurde nachhaltig geprägt: Begriffe wie „Hogwarts“, „Muggel“ oder „Dementor“ sind weltweit geläufig, und die Figuren ihrer Romane zählen zu den berühmtesten der Gegenwartsliteratur. Darüber hinaus inspirierte sie unzählige Autorinnen und Autoren, selbst Welten zu erschaffen – und prägte mit ihrer Art zu erzählen ein modernes Verständnis von Fantasy.
Rowlings literarisches Erbe besteht nicht nur in ihren Büchern, sondern auch in der Begeisterung, die sie für das Lesen entfacht hat. Ihre Geschichten werden weiterhin Generationen begleiten und die Fantasy-Literatur nachhaltig beeinflussen.
Wichtige Lebensstationen
1965
Geburt in Yate, South Gloucestershire
1990
Idee zu Harry Potter auf einer Zugfahrt
1995
Manuskript fertiggestellt
1997
Veröffentlichung von Band 1
2001
Heirat mit Neil Murray
2005
Geburt der Tochter Mackenzie
J.K. Rowlings: „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“
Wer den Namen J.K. Rowlings hört, denkt in der Regel als erstes an den jungen Zauberschüler aus Hogwarts. Denn mit der Geschichte um Harry Potter erlangte Rowlings schließlich Weltruhm und zählt seit Veröffentlichung der siebenteiligen Fantasy-Romanreihe zu den erfolgreichsten Schriftstellerinnen des 21. Jahrhunderts.
Doch Harry Potter ist längst nicht die einzige magische Geschichte, mit der Rowlings ihre Fans begeistert.
Mit „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ feiert Rowlings so 2016 ihr Debüt als Drehbuchautorin und nimmt ihre Fans mit auf die Reise in ein packendes Abenteuer mit einem vielfältigen Aufgebot an magischen Geschöpfen und Charakteren.
„Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ ist dabei der erste Teil einer ganzen Kino-Serie. Der Film in der Regie von David Yates, der auch für die letzten vier Harry-Potter-Filme verantwortlich war, versammelt wieder Menschen, die bereits an den Harry-Potter-Blockbustern beteiligt waren, so auch die Produzenten David Heyman, Steve Kloves, Lionel Wigram und nicht zuletzt J.K. Rowling.
Darum geht´s:
„Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind” beginnt im Jahr 1926. Der Magizoologe Newt Scamander, gespielt vom Oscar-Preisträger Eddie Redmayne, kehrt von einer Forschungsreise um die Welt zurück, auf der er eine beeindruckende Vielfalt magischer Geschöpfe gesammelt und katalogisiert hat.
In New York will er nur einen kurzen Zwischenstopp einlegen. Doch als sein magischer Koffer verloren geht und ein Teil seiner phantastischen Tierwesen entkommt, steckt Newt in der Klemme – und nicht nur er: Beide Welten, die der Zauberer und die der No-Majs (amerikanisch für Muggel) sind in Gefahr.
Mit Achtsamkeit wieder mehr den Moment genießen
franzi
Unser Alltag wird immer schnelllebiger und stressiger. Oder zumindest empfinden das viele Menschen so. Bei all den Anforderungen, denen wir genügen müssen, kommt nicht selten die Frage auf, wie das alles noch zu schaffen sein soll. Denn unser Kopf scheint permanent beschäftigt und unter Dauerstress zu stehen: entweder konzentriert er sich auf die Dinge, die in dem Moment erledigt werden oder er denkt an die Aufgaben, die ja auch noch alle erledigt werden müssen und zwischendurch versucht er dann noch Vergangenes zu verarbeiten – sei es der Streit mit dem Partner vom Vortrag oder der stressige Arbeitstag.
Und wenn wir uns dann – zumindest körperlich – eine Pause genehmigen, arbeitet der Kopf weiter. Während wir uns so beispielsweise eine Tasse Kaffee gönnen, ist der Kopf schon wieder beim Sortieren der Taskliste, damit die direkt nachdem der Becher endlich ausgetrunken ist, abgearbeitet werden kann.
Irgendetwas scheint also immer zu sein, so dass es uns schwer fällt, uns auf ein Thema zu konzentrieren und alle anderen Gedanken für gewisse Momente zu verbannen. Diese Situation führt letztlich dazu, dass wir uns immer gestresster und unzufriedener fühlen.
Oft schießt das Leben einen Pfeil ab, der euch verwundet. Dadurch aber, dass wir das Geschehene nicht akzeptieren, uns Sorgen machen, es für ungerecht halten und uns fragen, wie lange der Schmerz wohl noch anhalten mag, jagen wir einen zweiten Pfeil in die Wunde und verschlimmern und verlängern dadurch den Schmerz nur noch. Schmerz lässt sich nicht vermeiden, darunter zu leiden aber schon
Buddha
Doch wie können wir einen Weg aus diesem Hamsterlaufrad finden, in dem wir uns befinden? Die Antwortet lautet: mit Achtsamkeit! Denn das Ziel beim Achtsamkeitstraining ist es, dem Moment wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken und mehr im Hier und jetzt zu leben. Versuche dazu das Gedankenlaufrad zu stoppen und weniger an Vergangenes und Zukünftiges zu denken. Mit einfachen Entspannungsübungen lässt sich so der Alltagsstress senken und es entwickelt sich eine gewisse Gelassenheit, die Körper und Geist gut tut.
Genieße einfach mal wieder den Sonnenuntergang oder schmecke bewusst jeden Schluck aus deinem Glas Wein. Lass dich beim Lesen eines Buches voll und ganz in die Geschichte fallen – und das alles ohne irgendwelche Hintergedanken.
Natürlich können wir nun nicht von heute auf morgen wieder achtsam sein – nicht, nachdem sich die Gewohnheiten und Routinen in unserem Alltag bereits breit gemacht haben und unser Kopf es gewohnt ist, auf Autopilot zu schalten. Dafür gibt es deshalb spezielle Trainingsübungen, die uns dabei helfen können, die Welt wieder neu zu entdecken und auch uns selbst neu zu erleben. Und das Gute daran ist: für diese Übungen musst du noch nicht mal viel Zeit in dem eh schon viel zu stressigen Alltag aufbringen.
So genügt im Grunde schon eine Minute, in der dich bewusst fragst:
- Was höre ich gerade?
- Was sehe ich gerade?
- Was rieche ich gerade?
Dieser eine Augenblick, in dem du damit beschäftigt bist, dir die Fragen zum aktuellen Moment stellst, vertreibt alle anderen Gedanken zu den Alltagspflichten. Diese Übung sollte dann natürlich mehrmals täglich wiederholt werden, um Wirkung zeigen zu können.
Möchtest du mehr zum Thema Achtsamkeit erfahren? Dann schau dir doch die folgenden Buchtipps zum Thema Achtsamkeit an – vielleicht kann der ein oder andere Ratgeber auch dir helfen, mit den alltäglichen Gewohnheiten zu brechen uns wieder achtsamer zu werden:
Das kleine Buch vom achtsamen Leben
Gebündelt auf 96 Seiten, vermittelt die Autorin Dr. Patrizia Collard dem Leser präzise Anleitungen, wie er der Hektik des Alltags entkommen kann. Dazu hat sie kurze Entspannungsübungen entwickelt, die nicht länger als fünf bis zehn Minuten dauern und somit gut den Alltag integriert werden können.
Sei achtsam mit dir: Achtsamkeit und Selbstmitgefühl: Der leichteste Weg, dir etwas Gutes zu tun
Die Autorin Dr. Patrizia Collard ist Psychologin, Psychotherapeutin und Lehrbeauftragte an der University of East London und ließ sich zur Achtsamkeitstrainerin ausbilden. Sie hält regelmäßig erfolgreiche Achtsamkeits-Seminare in England, Österreich, Deutschland und Slowenien ab.
Das Achtsamkeitstraining: 20 Minuten täglich, die Ihr Leben verändern
In diesem Ratgeber wird das achtwöchige Achtsamkeitsprogramm beschrieben, das von der University of Oxford entwickelt wurde. Dem Buch liegt außerdem eine 74 minütige CD mit Meditationsübungen bei, mit deren Hilfe das in dem Buch vermittelte theoretische Wissen direkt angewandt werden kann.
Das kleine Buch der Ruhe und Gelassenheit: Ganz entspannt die Stürme des Alltags meistern
Ashlex Davis Brush möchte mit ihrem Ratgeber mittels kurzer Übungen dem Leser dabei unterstützen, vom Alltag abzuschalten und wieder etwas herunter zu kommen.
Dalai Lama: „Kleines Buch der inneren Ruhe“
In dem kleinen Buch der inneren Ruhe vermittelt der Dalai Lama dem Leser in kleinen Geschichten Wege, wie er zur Ruhe und zu mehr Gelassenheit finden kann.










