Nobody’s Girl
„Nobody’s Girl“ von Virginia Roberts Giuffre: warum dieses Memoir jetzt gelesen werden muss
„Nobody’s Girl“ von Virginia Roberts Giuffre – warum dieses Memoir jetzt gelesen werden muss
Wer in den letzten Jahren die Epstein-Schlagzeilen verfolgt hat, kennt ihren Namen: Virginia Roberts Giuffre. Mit „Nobody’s Girl: A Memoir of Surviving Abuse and Fighting for Justice“ liegt nun – tragischerweise posthum – ihr eigenes, schonungslos klares Protokoll über Machtmissbrauch und den langen Kampf um Gerechtigkeit vor. Das Buch erscheint bei Alfred A. Knopf und wurde gemeinsam mit der Journalistin Amy Wallace fertiggestellt. Ein Dokument, das persönlich aufwühlt und politisch relevant ist.
Kurzüberblick: Worum geht’s?
Giuffre erzählt, wie sie als Teenager in Florida in den Bannkreis von Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell geriet: Mit 16 wurde sie angeworben, „Massagen“ zu geben – ein Euphemismus für systematischen sexuellen Missbrauch, der sie für Jahre in ein Netzwerk aus Reichen und Einflussreichen trieb. Sie beschreibt Häuser, Routinen, Flugzeuge, Inseln und die Mechanik eines Systems, das junge Mädchen gezielt ausnutzt, während Institutionen wegsehen. Erst mit 19 gelingt ihr die Flucht. Später wird sie zur lautstarken Zeugin, Klägerin und Aktivistin und zu einer der sichtbarsten Stimmen für Betroffene sexualisierter Gewalt.
Das Memoir ist keines dieser „Promi-Enthüllungsbücher“, die mit Namedropping arbeiten und sonst wenig zu sagen hätten. Giuffre konzentriert sich auf das „Wie“: Wie wird aus grooming schleichende Gewalt? Wie normalisieren Erwachsene in Machtpositionen das Unnormale? Wie schützt Geld vor Konsequenzen? Und: Wie kann man trotzdem weiterleben, Kinder großziehen, Öffentlichkeit aushalten und Gerechtigkeit einfordern? Die Antworten sind unbequem und eminent politisch.
Einordnung: Warum dieses Buch gerade jetzt wichtig ist
Der Zeitpunkt ist bitter. Virginia Roberts Giuffre starb im April 2025 durch Suizid, Monate bevor ihr Memoir erschien. Ihr Tod hat die Debatte um die psychischen und sozialen Nachwirkungen sexualisierter Gewalt neu entfacht. Dass ihr Buch jetzt erscheint, macht es zu einer Art Vermächtnis – und zu einer Handreichung an die Öffentlichkeit, genauer hinzuschauen.
Parallel dazu läuft die juristische Aufarbeitung weiter: Ghislaine Maxwell sitzt seit 2022 eine 20-jährige Haftstrafe wegen Sexhandels ab; der US-Supreme Court hat ihre jüngste Beschwerde im Oktober 2025 abgelehnt. Damit bleibt ein zentrales Kapitel des Epstein-Komplexes rechtskräftig gerahmt – ein Hintergrund, der die Dringlichkeit von Giuffres Erzählung zusätzlich unterstreicht.
Auch der zivilrechtliche Vergleich zwischen Giuffre und Prinz Andrew prägt die Rezeption: 2022 wurde außergerichtlich eine Einigung erzielt, ohne Schuldeingeständnis; die Summe ist offiziell nicht bekannt, Medien schätzen sie bis in den zweistelligen Millionenbereich. Giuffre thematisiert in ihrem Buch, wie aus Öffentlichkeit, PR-Manövern und juristischen Taktiken ein Klima entsteht, das Betroffene zermürbt und doch Wege eröffnet, Verantwortung einzufordern.
Inhaltszusammenfassung: Die wichtigsten Kapitel und Motive
1) Rekrutierung und Grooming
Giuffre schildert nüchtern, wie schnell das vermeintliche Jobangebot zum geschlossenen System aus Abhängigkeit, Beschämung und Gewalt wurde. Zentrale Orte (Palm Beach, New York, die Privatinsel) werden zu Chiffren für eine Logistik, die Missbrauch planbar macht. Wer True-Crime liest, erkennt die Muster. Aber hier spricht keine Ermittlerin, sondern die Betroffene selbst.
2) Das Netzwerk
Sie zeigt, dass es nicht nur um einen Täter geht, sondern um ein Ökosystem aus Enablern: Personal, Piloten, „Freunde“, Sicherheitsleute, die alle ein Stück Normalität vorgaukeln. Das Memoir benennt Strukturen mehr als Namen; es geht um Räume, Routinen und Handläufe der Macht – und darum, wie schwer es ist, diese Räume zu verlassen, wenn dein gesamter Alltag davon abhängt.
3) Flucht, Schweigen, Stimme finden
Nach der Flucht folgt keine Erlösung, sondern ein langes Ringen mit Scham, Schuldumkehr und dem „Warum bist du nicht einfach gegangen?“-Mythos. Giuffre entlarvt diese Frage als Täuschung: Wer Gewalt normalisiert, stutzt Handlungsräume zusammen. Erst Jahre später gelingt ihr der Schritt in die Öffentlichkeit – und schließlich in den Aktivismus.
4) Recht und Öffentlichkeit
Gerichtsverfahren, TV-Interviews, Social-Media-Shitstorms: Giuffre beschreibt die schmerzhafte Dialektik, als Zeugin gleichzeitig „Beweis“ und „Angriffsfläche“ zu sein. Besonders eindringlich sind Passagen, in denen sie den psychischen Preis dafür beziffert – und trotzdem auf Aufklärung besteht. Einzelne Buchpassagen berichten von digitaler Einschüchterung und Taktiken, mit denen Verfahren verzögert oder Druck aufgebaut werden soll.
5) Vermächtnis
Im letzten Drittel schlägt das Buch den Bogen von der individuellen Geschichte zur strukturellen Kritik: Warum scheitern Institutionen – Polizei, Gerichte, Medien, Schulen – so oft an genau den Jugendlichen, die ihren Schutz am dringendsten brauchen? Diese Fragen bleiben nicht abstrakt; Giuffre verknüpft sie mit konkreten Episoden und Initiativen für Betroffene.
Leseeindruck: Ton, Form, Wirkung
Sprachlich ist „Nobody’s Girl“ klar, direkt, uneitel. Kein moralisches Pathos, sondern dokumentarische Kälte, wo sie hingehört – und Wärme, wo es um Familie und Mitüberlebende geht. Man merkt die journalistische Hand von Amy Wallace, ohne dass Giuffres Stimme je übertönt würde. Viele Rezensionen heben genau das hervor: ein notwendiges Buch, klug komponiert, ohne Voyeurismus, mit der Kraft eines Zeitdokuments.
Aktuelle Hintergründe: Was hat sich seitdem getan?
- Rechtlicher Status: Maxwell bleibt verurteilt; ihre Rechtsmittel sind in den obersten Instanzen gescheitert. Damit rücken nicht mehr die Grundsatzfragen der Schuld, sondern die Folgen für Netzwerke und Institutionen in den Fokus.
- Politische Konsequenzen: Die Diskussion um Transparenz im britischen Königshaus flammt wieder auf – nicht nur wegen der (inoffiziell) kolportierten Vergleichssumme, sondern auch wegen der Frage, wie öffentliche und private Gelder in solchen Fällen ineinandergreifen.
- Mediale Aufarbeitung: Neue Berichte und Auszüge aus dem Memoir stoßen internationale Debatten an – etwa über digitale Belästigungskampagnen gegen Betroffene oder über die Rolle großer Medienhäuser und Plattformen.
Für wen ist dieses Buch?
Für alle, die True Crime hassen, aber Wahrheit wollen. Für Leserinnen, die verstehen möchten, wie systemische Gewalt funktioniert – jenseits von Schlagzeilen. Für Menschen, die in sozialen Berufen arbeiten, und für alle, die Plattformen haben: Lehrkräfte, Journalistinnen, Politiker*innen, Influencer. Und ja: Für alle, die meinen, „darüber sei doch schon alles gesagt“. Dieses Buch zeigt, wie viel noch nicht gesagt wurde – oder nicht von derjenigen, die es erlebt hat.
Fazit: Lesen, reden, handeln
„Nobody’s Girl“ ist kein Wohlfühlbuch. Aber es ist ein wichtiges Buch – eines, das strukturelle Blindstellen offenlegt und Betroffenen eine laute Stimme gibt. Giuffres Vermächtnis ist doppelt: Sie zwingt Institutionen zur Selbstprüfung und schenkt Überlebenden ein Narrativ jenseits der Opferrolle. Lesen heißt hier: sich positionieren.
Praktisch: Die Hardcover-Ausgabe (ca. 400 Seiten) ist erschienen; eine Large-Print-Ausgabe folgt. Wer das Buch in Lesekreise oder Seminare einbindet, sollte Triggerwarnungen ernst nehmen und Begleitmaterial zu Trauma-Sensibilität bereitstellen.
Die Päpstin
"Die Päpstin" von Donna W. Cross
Die Geschichte:
„Die Päpstin“ von Donna W. Cross erzählt die faszinierende Geschichte von Johanna, einem Mädchen aus dem 9. Jahrhundert, das in der ländlichen Umgebung von Ingelheim aufwächst. Johanna, von ihrem Vater unterrichtet, entwickelt eine einzigartige Gelehrsamkeit und einen außergewöhnlichen Intellekt.
Als sie ihren Traum verfolgt und als Junge verkleidet in ein Kloster eintritt, um eine bessere Bildung zu erhalten, ahnt sie nicht, dass sie eines Tages zur mächtigsten Frau der katholischen Kirche aufsteigen wird.
Die Geschichte folgt Johanna auf ihrem erstaunlichen Weg, der sie zur Päpstin macht, obwohl Frauen zu dieser Zeit keine kirchlichen Ämter bekleiden durften. Die Romanze zwischen Johanna und ihrem Jugendfreund Gerold sowie die politischen Intrigen und religiösen Konflikte machen diesen historischen Roman zu einem packenden Leseerlebnis.
Das Besondere an der Geschichte:
„Die Päpstin“ ist eine fiktive Biografie, die auf der Legende der Päpstin Johanna basiert. Dieser Roman fängt die Atmosphäre des mittelalterlichen Europas perfekt ein und bietet eine faszinierende Vorstellung davon, wie eine Frau im Verborgenen die höchsten Positionen der Kirche erreichen konnte.
Die Charaktere:
Die Hauptfigur Johanna ist eine starke und intelligente Frau, die trotz aller Widrigkeiten ihren eigenen Weg geht. Ihre Entwicklung von einem jungen Mädchen zu einer mächtigen religiösen Führerin ist beeindruckend dargestellt. Auch die Nebencharaktere sind lebendig und vielschichtig.
Die Sprache:
Donna W. Cross schreibt mit einer bildhaften und lebhaften Sprache, die das mittelalterliche Setting eindrucksvoll zum Leben erweckt. Die historischen Details sind akribisch recherchiert und verleihen der Erzählung Authentizität.
Über die Autorin:
Donna W. Cross ist eine US-amerikanische Autorin, die sich auf historische Romane spezialisiert hat. Mit „Die Päpstin“ gelang ihr ein internationaler Bestseller, der in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde.
Fazit:
„Die Päpstin“ ist ein spannender historischer Roman, der die Geschichte einer bemerkenswerten Frau erzählt, die die Konventionen ihrer Zeit herausfordert und sich ihren Platz in der Welt erkämpft.
Dieses Buch bietet nicht nur eine packende Handlung, sondern auch Einblicke in die religiösen und gesellschaftlichen Strukturen des Mittelalters. Es ist ein beeindruckendes Porträt einer starken und mutigen Frau.
Lemmy - White Line Fever
Lemmy Kilmister: "Lemmy - White Line Fever"
„Wohl kaum einer wird ernsthaft behaupten wollen, mehr Drogen genommen, mehr Bourbon getrunken oder mehr Frauen befriedigt zu haben als der Leadsänger von Motörhead.“
Sunday Times
„Rein medizinisch gesehen, müsste er längst tot sein“ – so schreibt der Heyne Verlag in der Inhaltszusammenfassung der 2006 erschienenen Memoiren von Lemmy Kilmister. Und was nun, nach seinem Tod recht makaber klingt, zeigt doch klar, welchen Lebensstil der britische Rockstar geführt hat.
Umso überraschender mag es daher für viele sein, dass Lemmy letztlich nicht an den vielen durchlebten Exzessen oder gar an einer Überdosis gestorben ist. Er starb am 28.12.2015 nach einem kurzen Kampf gegen eine aggressive Form von Krebs in Los Angeles. Lemmy Kilmister wurde 70 Jahre alt.
Seine Memoiren „Lemmy – White Line Fever“ zeigen sein Leben voller Exzesse noch einmal auf:
Heilig ist bei Ian Fraser Kilmister, in der Welt bekannt unter dem Namen Lemmy, nur der Geburtstag: der 24.12.1945. Ansonsten hat der Mann mit dem prägnanten Backenbart im Laufe seiner über 40-jährigen Musikerkarriere nichts ausgelassen – rein medizinisch gesehen, müsste er längst tot sein.
Bevor er 1975 die bis heute wegweisende Band Motörhead gründete, arbeitete er für Jimi Hendrix und spielte bei der Space-Rock-Legende Hawkwind. Heute ist Lemmy einer der letzten echten Rockstars, der in „White Line Fever“ aus einem Leben voller Exzesse erzählt.
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 6. November 2006
Sprache: Deutsch
Eine Tussi wird Mama: Neun Monate auf dem Weg zum Katzenbaby
Daniela Katzenberger: "Eine Tussi wird Mama: Neun Monate auf dem Weg zum Katzenbaby"
Bekannt als die ultimative Tussi hat sich es dennoch geschafft, sich über die Jahre ihre Natürlichkeit zu bewahren und gilt nicht zuletzt deshalb als absolute Sympathieträgerin. Mit ihrem neuen Buch lässt sie nun ihre (vor allem weiblichen) Fans Teil an ihrem bisher wohl schönsten und spannendsten Lebensabschnitt haben: an ihrer Schwangerschaft.
Und wem das Buch nicht reicht, der kann momentan außerdem die Superblondine auf ihren Weg zur Mama im TV begleiten – und zwar in ihrer Doku-Soap „Daniela Katzenberger – mit Lucas im Babyglück„, die seit Dienstag, 8. September 2015, auf RTL II zu sehen ist.
Darum geht´s in „Eine Tussi wird Mama: Neun Monate auf dem Weg zum Katzenbaby“:
„Die Katze“ steht für Blondinenwitz und Trinkgeldausschnitt, für Kodderschnauze und viel Schalk im Nacken. Was passiert mit der personifizierten Tussi, wenn sich auf einmal Nachwuchs ankündigt? Wie geht sie um mit Ungewissheit und Übelkeit, mit dem Abschied von der Traumfigur und der heraufziehenden Ahnung von Verantwortung, Schlaflosigkeit und vielem mehr?
Gewohnt direkt und knallhart ehrlich legt Daniela Katzenberger ein Protokoll ihrer Schwangerschaft vor. Was hat mich glücklich gemacht? Was fand ich zum Kotzen? Und: Welche Tipps und Tricks haben mir geholfen? Fragen wie diese beantwortet Deutschlands Tussi Nummer 1 in ihrem neuen Werk.
Broschiert: 248 Seiten
Verlag: Plassen Verlag
Samu Haber
Sabine Meltor: "Samu Haber"
Du bist Samu Haber-Fan und auf deiner Wunschliste für Weihnachten ist noch etwas Platz? Dann haben wir jetzt das ultimative Weihnachtsgeschenk für dich!
Denn am 19. Dezember 2014 erscheint die erste Biografie des finnischen Superstars, geschrieben von der Journalistin Sabine Meltor.
Mit seiner Band Sunrise Avenue ist er wohl jedem ein Begriff und im Oktober 2014 katapultierten sich Sunrise Avenue mit ihrem Album „Fairytales – Best Of 2006 – 2014“ zum ersten Mal von Null an die deutsche Chartspitze.
Zu verdanken hat es die finnische Band nicht nur ihrer Musik, sondern auch dem Frontmann und Frauenschwarm Samu Haber. Seine lustigen Sprüche, gepaart mit dem sympathischen finnischen Akzent in der Pro Sieben Fernsehow „The Voice of Germany“ sind legendär. „Komm zu Papa“ wurde das Markenzeichen des erst 38-jährigen Blondschopfs, womit er sich in kürzester Zeit in die Herzen der Zuschauer katapultierte.
Doch was hinter dem Nordlicht mit den strahlend blauen Augen steckt – fernab der Kameras, erzählt Sabine Meltor in dieser Biografie, gepaart mit vielen kleinen Anekdoten aus dem Leben des Samu Haber.
Einblick in das Leben eines Stars
Die Biografie von Samu Haber, geschrieben von Sabine Meltor, verspricht einen tiefen Einblick in das Leben des finnischen Superstars. Fans und Leser können sich auf persönliche Geschichten, Hintergründe und Anekdoten freuen, die das Bild von Samu Haber abseits der Bühne und Kameras zeichnen.
Mehr als nur Musik
Neben seiner Karriere mit Sunrise Avenue und seinem Engagement bei “The Voice of Germany” bietet das Buch eine Chance, Samu Haber als Person kennenzulernen. Die Biografie beleuchtet seine Persönlichkeit, seine Werte und die Momente, die ihn geprägt haben, und macht sie zu einer fesselnden Lektüre für alle, die mehr über den Menschen hinter dem Mikrofon erfahren möchten.
Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: CBX Verlag
erschienen am: 19. Dezember 2014
Autobiografie von Leander Haußmann erscheint am 2.10.2013
Biografien
Schillernde Figur? Ewiges Enfant terrible? Virtuoser Multitasker? Keine leichte Aufgabe, Leander Haußmann zu beschreiben: Theaterregisseur. Schauspieler. Intendant. Filmregisseur. Drehbuchautor. Komödienspezialist. Erfreulicherweise ist Leander Haußmann noch etwas anderes: ein hochorigineller, hochunterhaltsamer Schriftsteller.
Inhalt:
Leander Haußmann zeigt in seiner Autobiografie „Buh“, wie man durch brillante Erzählkunst und umwerfende Komik aus Niederlagen und Skandalen Siege macht.
Er erzählt Szenen aus einem Leben, in dem sich Zeitgeschichte, Kulturgeschichte und eine turbulente Familiengeschichte überkreuzen: Theaterabenteuer in der tiefsten DDR-Provinz, kuriose Stasi-Überfälle und rekordverdächtige Alkoholexzesse, die missglückte Ehe der Großmutter mit Hermann Hesse, Ausreiseanträge und Mauerfall, Prügeleien und entsicherte Pistolen in der Bochumer Theaterkantine, Burnoutkrisen und nächtliche Nacktszenen auf Leipziger Hotelfluren.
Doch insgeheim ist das Buch ein nachgeholter Dialog – mit dem vor zwei Jahren verstorbenen Vater, dem Schauspieler Ezard Haußmann, dem der Sohn mit seinem Buch ein berührendes Denkmal setzt.
Mehr als nur Erinnerungen
Haußmanns Buch ist eine Reise durch turbulente Zeiten, die nicht nur sein Leben, sondern auch die deutsche Geschichte widerspiegelt. Es zeigt, wie persönliche und nationale Geschichte miteinander verwoben sind.
Ein Denkmal für den Vater
In “Buh” setzt Haußmann seinem Vater ein bewegendes Denkmal. Dieser nachgeholte Dialog zwischen Vater und Sohn verleiht dem Buch eine tiefe emotionale Schicht.
Leander Haußmann
Buh
Mein Weg zu Reichtum, Schönheit und Glück
ISBN: 978-3-462-04531-4
Erscheinungsdatum: 02. Oktober 2013
272 Seiten, gebunden
mit einem Vorwort von Sven Regener
Pep Guardiola gewinnt ersten Titel
Biografien
Pep Guardiola hat mit dem FC Bayern München seinen ersten Titel, den UEFA-Supercup, gewonnen.
Doch wer ist dieser außergewöhnliche Fußball-Workaholic, dessen Ziel es ist, auf dem Spielfeld Erfolg und Schönheit in ein Gleichgewicht zu bringen? Was ist das Erfolgsgeheimnis von Pep Guardiola? Was für ein Mensch ist er? Was hat ihn bewogen, sich für den FC Bayern zu entscheiden?
Der Fußballjournalist Guillem Balagué zeichnet in seiner für die deutsche Ausgabe aktualisierten Biografie aus der Nähe ein kenntnisreiches, überraschendes Portrait dieses Ausnahmetrainers. Die Biografie befindet sich inzwischen seit 14 Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste!
„Alle, die wissen wollen, was den FC Bayern mit Pep Guardiola erwartet, sollten dieses Buch lesen.“
Inhalt:
Josep »Pep« Guardiola i Sala ist einer der begehrtesten Fußballtrainer der Gegenwart. 2012 trat der mit 14 Titeln erfolgreichste Trainer der Vereinsgeschichte von seinem Amt zurück, um – nach einer einjährigen Auszeit vom Fußball – ab Sommer 2013 den FC Bayern München zu trainieren.
Der Sportjournalist Guillem Balagué zeichnet Guardiolas Werdegang nach, zunächst vom heimatlichen Bolzplatz über die Jugendfußballakademie des FC Barcelona bis zum Stammspieler im Dream Team unter dem legendären Johan Cruyff sowie in der spanischen Nationalelf.
Als Guardiola 2008 als Trainer zu Barça zurückkehrte, sollte er den Fußball der Gegenwart prägen wie kaum ein anderer. Er professionalisierte das Training, perfektionierte die Spielanalyse und brachte fußball-taktische Innovationen auf den Weg. Unter ihm wurden Spieler wie Messi, Iniesta oder Piqué zu Weltstars und der FC Barcelona mit seinem begeisternden Angriffsfußball zur besten Klubmannschaft der Welt.
Guillem Balagué beschreibt auf Grundlage ausführlicher Gespräche mit Guardiola selbst sowie mit Barça-Spielern und anderen Weggefährten den Werdegang dieses Ausnahmetrainers, seine Philosophie, sein persönliches Wertesystem und seine menschlichen Qualitäten im Umgang mit einem Star-Ensemble
Autor:
Guillem Balagué, 1971 in Barcelona geboren, ist ein renommierter spanischer Fußballjournalist. Er lebt in London, wo er für spanische und englische Zeitungen und Fernsehsender über die Fußballszene beider Länder berichtet (u.a. Sky Sports, AS, The Times, Champions etc.). Diese Biografie ist in engem Kontakt zu Pep Guardiola entstanden.
Guillem Balagué
Pep Guardiola – Die Biografie
432 Seiten
aus dem Englischen von Werner Roller
€ 19,99 [D]/€ 20,60 [A]/CHF 28,50
C. Bertelsmann







