Die Kräuter-Liesel
Liesel Malm: „Die Kräuter-Liesel“
Wie sagt man doch so schön: „Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen“. Und an diesem Spruch ist etwas Wahres dran. Denn seit Jahrtausenden erkunden die Menschen die Wirkung von Heilkräutern und aus der traditionellen chinesischen Medizin sind sie beispielsweise nicht mehr wegzudenken.
Wissenschaftler wollen nun sogar herausgefunden haben, dass einige Pflanzenmittel fast genauso gut wie Antibiotika wirken sollen.
Fakt ist, dass Heilkräuter zahlreiche Inhaltsstoffe beinhalten, wie ätherische Öle, pflanzliche Hormone und Mineralstoffe, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Etwas Rosmarin-Sud zum Badewasser hinzugegeben, kann so zum Beispiel Verspannungen lösen; Johanniskraut hingegen zeigt eine stimmungsaufhellende Wirkung und ist motivationsfördernd. Wer Probleme beim Einschlafen hat, sollte anstelle zu Schlafmitteln lieber zu Baldrian greifen und bei einem nervösen Magen sorgen 2 bis 4 Tassen Melissen-Tee für Linderung.
Und auch Liesel Malm glaubt fest an die Kraft der Kräuter:
Nach einer schweren Krebserkrankung in den 1980er Jahren krempelte sie so ihr komplettes Leben um und stellte auch ihre Ernährung auf eine fleischlose Vollwertkost um. Und da in der Vollwertkost viele gesunde Kräuter verwendet werden, fing sie an, ihren eigenen Kräutergarten anzulegen.
Angefangen mit 36 Pflanzen, beherbergt sie heute auf ca. 2000 Quadratmeter rund 600 Heilpflanzen und Kräuter, dessen Wirkungen sie sich zu Nutzen macht. Ihr Garten gibt ihr, nach eigenen Aussagen, alles, was sie zum Leben braucht: von den angebauten Gemüse kann sie sich ernähren und die Kräuter halten sie gesund.
Und es funktioniert. Denn seit 20 Jahren keinen Arzt mehr aufgesucht und ist über 80 Jahre alt.
Ihr angeeignetes Wissen möchte sie nun in ihrem Ratgeber „Die Kräuter-Liesel“ mit ihren Lesern teilen. Opulent bebildert, erfährt der Leser, wie und wo man die Kräuter anbaut, welche Wirkungen sie haben und was für köstliche Gerichte man damit zubereiten kann.
Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: Bassermann Inspiration
Dan Brown
Biografie
Dan Brown (geb. 1964 in Exeter, New Hampshire) zählt zu den erfolgreichsten Thriller-Autoren der Gegenwart. Als Sohn eines Mathematikprofessors und einer Musikerin wuchs er in einem Umfeld auf, das Rationalität und Kreativität auf außergewöhnliche Weise verband – eine Mischung, die später das Fundament seiner Romane werden sollte.
Bevor er seine literarische Karriere begann, arbeitete Brown als Englischlehrer an seinem früheren College und unterrichtete zusätzlich Spanisch in Hampton Falls. 1995 veröffentlichte er unter dem Pseudonym Danielle Brown sein erstes Buch: „187 Männer, um die Sie einen Bogen machen sollten“. Das Werk erschien nur in kleiner Auflage und blieb weitgehend unbeachtet.
Der entscheidende Wendepunkt folgte 1998, als Brown mit „Diabolus“ seinen ersten Thriller schrieb. Das Thema – digitale Überwachung, Internetgefahren und die Macht von Geheimdiensten – war seiner Zeit voraus und brachte ihn selbst in den Fokus der NSA. Das brachte Schwierigkeiten, aber auch Aufmerksamkeit mit sich und bekräftigte ihn darin, seinen Weg als Autor weiterzugehen.
Mit intensiver Recherchearbeit entwickelte er sein zweites großes Thriller-Projekt: „Illuminati“. Das Buch erschien 2000 und führte zu seinem endgültigen Durchbruch. Seitdem erobern Browns Romane weltweit die Bestsellerlisten, insbesondere „Sakrileg“ und „Illuminati“, die zu den meistverkauften Thrillern ihrer Zeit gehören.
„Der gefährlichste Feind ist der, den niemand fürchtet.“
aus Illuminati, 2000
Literarischer Stil
Dan Browns Thriller verbinden:
- hohes Tempo & Spannung
- Rätsel, Codes und Symbole, die sich oft auf reale historische Hintergründe stützen
- Wissenschaft, Religion und Kunstgeschichte als zentrale Themen
- Orte mit großer kultureller Bedeutung, die er detailreich und atmosphärisch beschreibt
- Plot-Twists, die Leserinnen und Leser bis zuletzt im Ungewissen lassen
Seine Romane sind bekannt für ihren filmischen Charakter und dafür, dass sie komplexe Wissensgebiete für ein breites Publikum zugänglich machen.
Hauptwerke

2000
Illuminati
Der erste große Durchbruch: ein rasanter Thriller über alte Geheimbünde, Wissenschaft und Macht.

2003
Sakrileg – The Da Vinci Code
Ein internationaler Megabestseller, der Kunstgeschichte und religiöse Symbolik zu einer packenden Verschwörungsgeschichte verknüpft.

2009
Das verlorene Symbol
Ein actionreicher Roman über Freimaurerei, Geheimnisse Washingtons und spirituelle Codierungen.

2013
Inferno
Eine Reise durch Florenz in einem hochaktuellen Thriller über Kunst, Biotechnologie und globale Bedrohungen.
Literarisches Erbe
Dan Brown hat das Genre des modernen Verschwörungsthrillers neu definiert. Seine Romane verbinden historische, wissenschaftliche und philosophische Themen mit der Spannung eines klassischen Actionthrillers – eine Mischung, die zahlreiche Nachahmer hervorgebracht hat.
Durch detaillierte Recherchen und realweltliche Bezüge hat Brown das Interesse vieler Leser*innen an Kunstgeschichte, Kryptologie und Religionsgeschichte geweckt. Seine Werke wurden weltweit millionenfach verkauft, in zahlreiche Sprachen übersetzt und mehrfach verfilmt.
Heute gilt er als einer der prägenden Thrillerautoren des 21. Jahrhunderts. Seine Bücher haben das Genre erweitert und gezeigt, wie Wissen und Spannung eindrucksvoll miteinander verschmelzen können.
Wichtige Lebensstationen
1964
Geburt in Exeter, New Hampshire
1995
Veröffentlichung seines ersten Buches unter Pseudonym
1998
Diabolus erscheint
2000
Durchbruch mit Illuminati
2003
Weltweiter Erfolg durch Sakrileg
2000er–2010er
zahlreiche internationale Bestsellertitel
Isabel Allende
Biografie
Isabel Allende (geb. 1942 in Lima, Peru) zählt zu den meistgelesenen und international gefeierten Autorinnen der Weltliteratur. Ihre Bücher wurden in mehr als 35 Sprachen übersetzt und über 57 Millionen Mal verkauft. Darüber hinaus erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen sowie über ein Dutzend Ehrendoktorwürden weltweit.
Als Tochter chilenischer Diplomaten verbrachte Allende ihre frühen Jahre in unterschiedlichen Ländern. Nach der Scheidung ihrer Eltern wuchs sie zunächst bei ihren Großeltern in Chile auf. Mit 18 Jahren begann sie als Journalistin zu arbeiten und moderierte später eine eigene Fernsehsendung. Bereits in dieser Zeit setzte sie sich leidenschaftlich für Frauenrechte ein und gründete 1967 zusammen mit anderen Aktivistinnen „Paula“, die erste feministische Zeitschrift Chiles.
Ihre journalistische Karriere und ihr Engagement für Gleichberechtigung brachten ihr in Chile große Anerkennung ein – bis zum Militärputsch 1973. Nach dem Sturz ihres Onkels, Präsident Salvador Allende, durch Augusto Pinochet, musste sie 1975 ins Exil nach Caracas fliehen und begann dort unter schwierigen Bedingungen ein neues Leben.
1981 schrieb sie einen langen Brief an ihren sterbenden Großvater – ein Brief, aus dem schließlich ihr Debütroman „Das Geisterhaus“ entstand. Das Buch erschien 1982 und wurde zu einem internationalen Bestseller, der sie weltweit bekannt machte.
Ein weiterer tiefer Einschnitt folgte 1992, als ihre Tochter Paula an einer schweren Stoffwechselkrankheit starb. Allende verarbeitete ihre Trauer im gleichnamigen Roman „Paula“ (1995), einem sehr persönlichen Werk über Verlust, Erinnerung und die Kraft des Schreibens.
Heute lebt Isabel Allende mit ihrer Familie in Kalifornien und zählt weiterhin zu den bedeutendsten Stimmen der lateinamerikanischen Literatur.
„Der Tod existiert nicht. Menschen sterben nur, wenn sie vergessen werden; wenn du dich an mich erinnern kannst, werde ich immer bei dir sein.“
aus Eva Luna
Literarischer Stil
Isabel Allendes Erzählweise ist geprägt von:
- Magischem Realismus: Alltagsrealität und Fantastisches fließen poetisch ineinander
- Starken weiblichen Figuren: mutige, komplexe Protagonistinnen, geprägt von Identität, Freiheit und Widerstand
- Politischer Tiefe: Auseinandersetzung mit Exil, Diktatur, Erinnerungskultur und Gerechtigkeit
- Emotionaler Intensität: persönliche Schicksale verbinden sich mit großer historischer Erzählkunst
- Vielschichtigen Familiengeschichten: Generationen, Traditionen und familiäre Bindungen stehen im Zentrum
Ihre Romane vereinen persönliche Erfahrung, Geschichtsbewusstsein und eine besondere Nähe zum Spirituellen.
Hauptwerke

1982
Das Geisterhaus
Der Roman, der Allende weltberühmt machte – ein generationenübergreifendes Epos zwischen Liebe, Diktatur, Magie und Erinnerung.

1987
Eva Luna
Die Geschichte einer jungen Geschichtenerzählerin, die sich selbst behauptet und ihre Stimme findet.

1995
Paula
Ein berührendes autobiografisches Werk über den Verlust ihrer Tochter und die Kraft des Schreibens.
Literarisches Erbe
Isabel Allende gilt als eine der wichtigsten Vertreterinnen des modernen magischen Realismus. Ihr Werk verbindet die politische Geschichte Lateinamerikas mit persönlichen Lebenswegen und starken weiblichen Perspektiven – eine Kombination, die weltweit Leserinnen und Leser bewegt.
Ihre Romane haben maßgeblich dazu beigetragen, lateinamerikanische Erzähltraditionen einem breiten internationalen Publikum näherzubringen. Allendes Blick auf historische Umbrüche, familiäre Bindungen und die fragile Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart macht ihr Werk zeitlos und literarisch bedeutend.
Zahlreiche Auszeichnungen und ihre weltweite Leserschaft belegen die nachhaltige Wirkung ihrer Bücher. Sie zählt heute zu den prägendsten Stimmen der globalen Literatur.
Wichtige Lebensstationen
1942
Geburt in Lima als Tochter eines chilenischen Diplomaten
1967
Gründung der feministischen Zeitschrift Paula
1973
Militärputsch in Chile
1975
Exil in Caracas
1982
Veröffentlichung von Das Geisterhaus
1992
Tod ihrer Tochter Paula
1995
Veröffentlichung des autobiografischen Romans Paula



