Kinotipp: Lola auf der Erbse
Buchverfilmung
Am 4. September startet die Verfilmung von Annette Mierswas Kinderbuch „Lola auf der Erbe“ in den deutschen Kinos. In diesem authentischen Familiendrama wird so die Freundschaft zweier junger Außenseiter thematisiert, die mit verschiedenen Problemen unserer Gesellschaft konfrontiert werden.
Neben der Scheidung der Eltern und der Ausländerthematik werden ebenso die aktuellen Umweltprobleme aufgegriffen und behandelt.
Darum geht´s:
Die 11-jährige Lola lebt mit ihrer Mutter Loretta auf einem rustikalen Hausboot, das sie „Erbse“ nennen. Und seitdem ihr Vater die Familie vor zwei Jahren verlassen hat, zieht sie sich immer öfter in ihre Traumwelt zurück und entwickelt sich damit zur Außenseiterin gegenüber Gleichaltrigen. Als ihre Mutter dann auch noch ihren neuen Freund Kurt mit nach Hause bringt, reicht es Lola.
Sie vermisst ihren Vater so sehr und beginnt die Beziehung ihrer Mutter zu sabotieren.
Doch Lolas Leben scheint wieder annehmlicher, als eines Tages ein neuer Junge in Lolas Klasse kommt. Rebin ist genau wie Lola Einzelgänger und beide verstehen sich auf Anhieb. Wäre da nicht das dunkle Geheimnis seiner Familie…
Kinotipp: „Madame Mallory und der Duft von Curry“
Buchverfilmung
Es ist eine Mischung aus „Chocolat“ und „Slumdog Millionaire“: denn als Hassan Haji in Bombay geboren wird, ahnt niemand, dass er einst Sternekoch in einem verschlafenen Dorf in Frankreich werden soll…
Der 2011 erschienene Roman „Madame Mallory und der kleine indische Küchenchef“ von Richard C. Morais avancierte schnell zum Bestseller.
Nun hat sich auch Hollywood dieser herzerwärmenden Geschichte angenommen und seit dem 21.08.2014 können wir die Story um Essen, Liebe, Indien und Frankreich auch in den deutschen Kinos sehen.
Kurzerhand umbenannt in „Madame Mallory und der Duft von Curry“ haben sich Steven Spielberg und Oprah Winfrey als Produzenten und Lasse Hallström („Chocolat“) als Regisseur an die Arbeit gemacht und entstanden ist eine sehenswerte kulinarische Komödie voller Leidenschaft und Herz. Und nicht zuletzt dank Helen Mirren, die die Rolle der Madame Mallory übernimmt, können sich die Zuschauer auf ein 123 minütiges Kinoerlebnis freuen.
Darum geht´s:
In einem französischen Dorf eröffnet der aus Bombay stammende Hassan Haji mit seiner Familie ein indisches Restaurant. Sehr zum Missfallen der alteingesessenen Madame Mallory, deren Sterne-Gourmettempel sich direkt gegenüber befindet. Diese versucht nun mit allen Mitteln, Hassan das Handwerk zu legen. Bis sie plötzlich sein großes Talent für sich entdeckt …
Genres:Komödie, Romantik
Kinostart:21.08.2014
Darsteller:Helen Mirren, Om Puri, Manish Dayal, Charlotte Le Bon, Farzana Dua Elahe, Amit Shah, Aria Pandya, Dillon Mitra, Michel Blanc
nach einem Roman von Richard C. Morais
Kinotipp: Saphirblau
Buchverfilmung
Seit dem 14. August 2014 können Fans der „Edelstein-Trilogie“ von Kerstin Gier endlich wieder mit Gwendolyn Shepard und Gideon de Villiers auf Zeitreise gehen. Denn mit „Saphirblau“ ist nun die Fortsetzung von „Rubinrot“ in den deutschen Kinos gestartet.
Darum geht´s:
Frisch verliebt in die Vergangenheit, das ist keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn Shepherd Zeitreisende wider Willen. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Welt zu retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. Beides nicht wirklich einfach! Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss.
Gut, dass sie wichtige Ratgeber an ihrer Seite weiß: Ihre beste Freundin Leslie, den kleinen Wasserspeier Xemerius, den Schulgeist James und ihren Großvater in jungen Jahren, der ihr in der Vergangenheit wichtige Tipps gibt. Doch als Gideon und Gwendolyn sich gegen eine gefährliche Allianz zur Wehr setzen müssen und in die Fänge des Grafen von St. Germain geraten, wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt.
„Saphirblau“ wurde von der Deutschen Film- und Medienbewertung mit dem Prädikat wertvoll ausgezeichnet!
Kinostart: 14.08.2014
Regie: Felix Fuchssteiner, Katharina Schöde
Schauspieler: Maria Ehrich, Jannis Niewöhner, Peter Simonischek u.a.
Infos zu den beiden Hauptdarstellern:
Maria Ehrich (Gwendolyn Shepherd)
1993 in Erfurt geboren, konnte Maria Ehrich 2004 in „Mein Bruder ist ein Hund“ ihr Schauspieldebüt unter der Regie von Peter Timm geben. Große Aufmerksamkeit erhielt sie 2006 für die Darstellung der Tochter von Veronica Ferres im ARD-Spielfilm „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ von Miguel Alexandre. 2007 spielte sie zudem in Peter Timms erfolgreicher Fortsetzung RENNSCHWEIN RUDI RÜSSEL 2 fürs Kino mit. Der Nachwuchsstar wirkte außerdem bereits in zahlreichen TV-Produktionen mit, wie unter anderem in „Danni Lowinski“ , „Ein Date fürs Leben“ und „Doctors Diary“.
Jannis Niewöhner (Gideon de Villiers)
2002 stand Jannis Niewöhner bereits als Zehnjähriger in einem „Tatort“ vor der Kamera. Nach mehreren kleineren Rollen wurde er schließlich in der Rolle des Tim im Kinofilm „TKKG – Das Geheimnis um die rätselhafte Minde-Machine“ auch einem breiteren Publikum bekannt. Im selben Jahr war er auch in „Die wilden Hühner und die Liebe“ zu sehen. 2008 war er der Gegenspieler von Jimi Blue Ochsenknecht in dem Jugendfilm „Sommer“, wofür er im selben Jahr eine Nominierung für den Undine Award als Bester jugendlicher Nebendarsteller erhielt.
An der Seite beider Ochsenknechtbrüder spielte er in dem Jugenddrama „Gangs“ (2009).
Aufsehen erregte 2012 der Fernsehfilm „Ein Jahr nach morgen“, in dem Jannis Niewöhner eindrucksvoll den Freund einer Amokläuferin spielt. Zuletzt war Niewöhner in „Helden – Wenn dein Land dich braucht“ und in „In einem wilden Land“ sowie in den Kinofilmen „Besser als Nix“ und „Doktorspiele“ zu sehen.
„Das finstere Tal“ auf der Berlinale 2014
Buchverfilmung
Ab dem 06.02.2014 geben sich in unserer Hauptstadt im Rahmen der Berlinale wieder die internationalen Filmstars auf den roten Teppichen die Klinke in die Hand. Doch eigentlich noch interessanter als die Stars sind natürlich die vorgeführten Filme.
Unter ihnen befindet sich so zum Beispiel auch der Western „Das finstere Tal“, der am 10.02. im Zoo Palast und am 15.02. noch einmal im Friedrichstadt-Palast vorgeführt wird.
Die Vorlage für diesen Film lieferte dabei der Roman von Thomas Willmann.
Und darum geht´s in der Geschichte:
Die Alpen, Ende des 19. Jahrhunderts, kurz vor Winterbeginn. Ein Fremder kommt in ein einsam gelegenes Hochtal. Er sei Maler und suche Quartier. Die Bewohner sind misstrauisch, lassen sich aber von seinem Gold überzeugen. Der erste Schnee schneidet das Tal von der Außenwelt ab. Das Leben im Dorf kommt zur Ruhe, man hat sich an den Fremden gewöhnt. Doch dann gibt es den ersten Toten, bald darauf einen zweiten. Eine dramatische Geschichte von Liebe und Hass, Schuld und Vergeltung nimmt ihren Lauf.
Alle, die nun keine Tickets für die Berlinale-Vorführung mehr bekommen haben, können wir beruhigen! Denn „Das finstere Tal“ läuft bereits am 13. Februar bundesweit in den Kinos an.
Und allen anderen, die nicht ins Kino gehen möchten und lieber das Original lesen, können wir den Roman von Thomas Willmann nahe legen.
Spannung in den Alpen
“Das finstere Tal” bringt eine fesselnde Geschichte voller Geheimnisse und Spannung in die idyllische Kulisse der Alpen. Der Einzug des Fremden in das abgeschiedene Dorf und die darauffolgenden mysteriösen Todesfälle verändern das Leben der Bewohner grundlegend und ziehen sie in einen Strudel aus Misstrauen und Angst.
Zwischen Buch und Leinwand
Die Verfilmung von “Das finstere Tal” bietet eine beeindruckende Umsetzung von Thomas Willmanns Roman. Filmfans und Leseratten haben gleichermaßen die Gelegenheit, in die düstere Atmosphäre und die tiefgründige Geschichte einzutauchen, sei es auf der großen Leinwand während der Berlinale oder durch das Lesen des packenden Romans.




