Das Rosie-Projekt
Graeme Simsion: "Das Rosie-Projekt"
Humorvoll, gefühlvoll und der perfekte Roman für Zwischendurch – das ist der Weltbestseller „Das Rosie-Projekt“ des Neuseeländischen Autors Graeme Simsion.
Darum geht´s:
Don Tillman ist Professor für Genetik und will endlich heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Denn er leidet unter dem Asperger-Syndrom. Soziale Interaktionen und die Kommunikation mit anderen fallen ihm dadurch mehr als schwer. Was also tun?
Der hochintelligente Don versucht seinen Plan aus wissenschaftlicher Sicht zu ergründen und so sein Ziel zu erreichen. Dazu entwickelt er das Ehefrau-Projekt: Mit einem 16-seitigen Fragebogen will er also die ideale Frau finden, mit dem Ergebnis, dass seine Zukünftike nicht rauchen oder trinken sollte, nicht unpünktlich und schon gar nicht Veganerin ist.
Und dann tritt schließlich die Studentin Rosie in sein Leben: unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin und damit ganz offensichtlich ungeeignet.
Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker.
Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik.
Übrigens: Gesprochen von dem Schauspieler Robert Stadlober ist „Das Rosie-Projekt“ auch als Hörbuch erhältlich.
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: FISCHER Krüger
Der jüdische Patient
Oliver Polak: „Der jüdische Patient“
Der Stand-up Comedian Oliver Polak wurde bekannt als Moderator bei Viva und machte sich auch als Schriftsteller mit seinem Bestseller „Ich darf das, ich bin Jude“ bereits einen Namen.
Am 2. Oktober 2014 ist nun sein zweites Buch erschienen, in dem er die dunklen Abgründe seines Herzens ausleuchtet und sich der bereits oft thematisierten Krankheit Burnout annimmt. Jedoch nie wurde dieses hochaktuelle Thema so witzig und direkt behandelt, wie in „Der jüdische Patient“. Denn Oliver Polak war selbst betroffen. Nach seiner dreijährigen Tour erleidet der Comedian einen Totalzusammenbruch. Die Ärzte diagnostizieren Depressionen. Seine einzige Rettung ist letztlich ein zweimonatiger Aufenthalt in einer Psychiatrie.
Darum geht´s:
In „der jüdische Patient“ schreibt Oliver Polak über seine Depressionen und die Zeit in der Psychiatrie. Dabei herausgekommen ist ein Gewaltmarsch durch sein Unbewusstes, ein Frontbericht aus der Psychiatrie zwischen Backstageraum und Wartezimmer. Ein Roadtrip to hell von jemandem, der den Himmel sah.
In einer Zeit, in der sich immer mehr Menschen ihren Ängsten und Burn-outs stellen, nimmt uns Polak mit mutiger Radikalität dahin mit, wo viele von uns demnächst sein werden.
Aufgepasst! Oliver Polak begibt sich jetzt auf Lesetour quer durch Deutschland und Österreich! Mehr Infos findest du hier>>>
Erschienen am: 02.10.2014
240 Seiten, Taschenbuch
Kiwi 1414
Bridgets und Joans Tagebuch. Verrückt nach dem Toyboy
Bridget Golightly, Joan Hardcastle: „Bridgets und Joans Tagebuch. Verrückt nach dem Toyboy”
Mit „Bridgets und Joans Tagebuch. Verrückt nach dem Toyboy” können wir uns jetzt über eine brillante Parodie von Bridget Jones freuen:
Getrunkene Tassen Tee: 23 (schlecht); verwendete Teebeutel: 4 (sehr gut); Toilettenbesuche: 12 (guter Durchschnitt)
Gestatten: Bridget und Joan. Die beiden gut betagten Damen wohnen widerwillig im zweitbesten Magnolia Seniorenheim, sie sind unzertrennlich UND sie schreiben Tagebuch. Neben ihrer 80-jährigen Lebensgeschichte, halten sie darin die Ereignisse eines höchst ereignisreichen Jahres fest, das vor ihnen liegt und sogar ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellen wird…
Die beiden Autorinnen:
Bridget Golightly
Bridget Golightly ist 89 Jahre und gewann den Hundertmeterlauf, den Achthundertmeterlauf, den Dreisprung und das Solosynchronschwimmen bei den Olympischen Spielen in Mexiko 1968. Außerdem erhielt sie während ihrer Theater- und Filmkarriere zwei Oscars sowie den Nobelpreis für Mathematik. Und wenn sie nicht gerade damit beschäftigt ist, der Welt Freude zu spenden, entspannt sie sich gern bei einer schönen Tasse Tee.
Joan Hardcastle
Joan Hardcastle ist sechsundachtzig und glaubt kein Wort von dem, was Bridget erzählt. Bis auf das mit dem Tee.
Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: Manhattan
Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker
Renate Bergmann: "Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker"
Kleine Omis sind süß und können kein Wässerchen trüben? Von wegen! Das Gegenteil beweist die Rentnerin Renate Bergmann. Nachdem ihr Neffe Stefan ihr sein gebrauchtes iPhone schenkte, begann sie zunächst wie wild mit twittern und facebooken:
Im Juli ist nun auch noch ihr Buch: „Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker“ erschienen:
Mit so viel Biss hat noch niemand über Zahnlosigkeit geschrieben. Laut der Bild ist Renate Bergmann „Deutschlands bekannteste Twitter-Omi“. Sie hat Zucker und „Ossiporose“, schläft unter einer Heizdecke und hat den Krieg nicht überlebt, um Kunstfleisch aus Soja zu essen. Ihre Männer liegen in Berlin auf vier Friedhöfe verteilt, das Gießen dauert immer einen halben Tag. Und à propos tot, Renate und ihre beste Freundin Gertrud haben ein schönes Hobby: Die beiden suchen sich in der Zeitung eine nette Beerdigung raus, ziehen was Schwarzes an, und dann geht es los. Zwei alte Damen mehr oder weniger am Buffet – da schaut keiner so genau hin.
In Episoden schreibt die 82-Jährige über ihre Abenteuer: Ein großartiges Spiel zwischen Rentnerdasein und digitaler Welt.
Informationen zum Autor:
Renate Bergmann, geb. Strelemann, ist 82 Jahre und wohnhaft in Berlin. Trümmerfrau, Reichsbahnerin, Haushaltsprofi und vierfach verwitwet: Seit Anfang 2013 erobert sie Twitter mit ihren absolut treffsicheren An- und Einsichten – und mit diesem Buch jetzt die ganze analoge Welt.
Torsten Rohde, Jahrgang 1974, hat in Brandenburg/Havel Betriebswirtschaft studiert und als Controller gearbeitet. Sein Twitter-Account @RenateBergmann, der vom Leben einer online-Omi erzählt, entwickelte sich zum Internet-Phänomen. „Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker“ unter dem Pseudonym Renate Bergmann ist seine erste Buch-Veröffentlichung.
Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: rororo
Murmel Clausen: „Frettsack“
Murmel Clausen: „Frettsack“
Seit dem 6. Februar 2014 läuft Matthias Schweighöfers neuer Film „Vaterfreuden“ in den deutschen Kinos. Dass er erfolgreich sein wird, war klar. Doch dass er sich in den Charts direkt auf Platz 1 setzt und damit mehr Besucher in die Kinos lockt als z.B. „The Wolf of Wall Street“ oder etwa „RoboCop“, der ebenfalls am 6.2. in den Kinos startete, ist schon beeindruckend, aber letztlich dann doch wieder nicht so überraschend.
Denn neben dem Teenieschwarm Matthias Schweighöfer als Hauptdarsteller trumpft der Film auch mit seiner turbulenten und witzigen Geschichte auf.
Und genau deshalb lohnt es sich, bevor man sich den Film im Kino anschaut, noch fix den Roman zu lesen, der als Vorlage für „Vaterfreuden“ herhielt: „Frettsack“ von Murmel Clausen.
Und darum geht´s in Frettsack:
Jens Fischer hat keinen Schlag bei den Frauen. Die Hoffnung, jemals eine Familie gründen zu können, hat er längst verloren. Verbittert wird er Samenspender, um sein Erbgut wenigstens anonym weiterzugeben.
Als er jedoch vom Frettchen seines Mitbewohners Sven in den Sack gebissen und kastriert wird, setzt er alles daran, die Frau zu finden, die durch seine letzte Spende indirekt von ihm geschwängert wurde.
Mithilfe von Sven und dem Balkanhünen Hondo bricht er in die Samenbank ein und gelangt so an die Adresse der bezaubernden, aber verheirateten Maren Heinze. Und endlich hat Jens ein Ziel in seinem Leben: Er muss diese Frau für sich gewinnen.
Über Murmel Clausen
Murmel Clausen ist ein deutscher Comedian und Schauspieler, der vor allem für seine Arbeit in der beliebten TV-Show Bullyparade bekannt ist. Er wurde in München geboren und lebt dort seit seiner Jugend.
Murmel Clausen ist bekannt für seinen einzigartigen Comedy-Stil, der oft absurden Humor und körperliche Komik beinhaltet. Er hat auch in mehreren Filmen mitgewirkt, darunter Frettsack und Frettnapf. Seine Arbeit bei Bullyparade hat ihn in Deutschland zu einem bekannten Namen gemacht, und er ist nach wie vor einer der beliebtesten Comedians des Landes.
Murmel Clausens Erfolg lässt sich auf seine Fähigkeit zurückführen, Menschen mit seinem kreativen Sprachgebrauch sowie seinen körperlichen Comedy-Routinen zum Lachen zu bringen. Seine Popularität wächst weiter und macht ihn heute zu einer der bekanntesten Figuren der deutschen Unterhaltung.





